Start›Schule›Notendurchschnitt-Rechner

Notendurchschnitt-Rechner

Der Schnitt aus allen Noten, der gewichtete Schnitt mit doppelten Klassenarbeiten, und welche Note als Nächstes nötig ist.

Wie ist mein Notendurchschnitt?

Noten eintragen, mit Leerzeichen getrennt.

Beispiel: 1,7 2,3 2 3,3 1 ergeben den Schnitt 2,06

Wie ist mein Schnitt, wenn Klassenarbeiten doppelt zählen?

Schriftlich 2:1 gegenüber mündlich.

Beispiel: Schriftlich 1 2 2 und mündlich 3 2 1 2 2 ergeben 1,82

Anzeige

300 × 250

Welche Note brauche ich in der nächsten Arbeit?

Vom Wunschschnitt zur nötigen Note.

Beispiel: Nach 2 3 3 2 braucht es eine 2 für den Schnitt 2,4

So funktioniert der Notendurchschnitt-Rechner

Der Notendurchschnitt-Rechner hat drei Kästen für die drei Fragen, die in jedem Schuljahr kommen: Wie ist mein Notenschnitt, wenn alle Noten gleich zählen; wie ist er, wenn Klassenarbeiten doppelt und mündliche Noten einfach zählen; und welche Note brauche ich in der nächsten Arbeit, um auf meinen Wunschschnitt zu kommen. Noten werden mit Leerzeichen getrennt eingetippt, Zwischennoten als 1,7 oder 2,3, und der Rechner zeigt neben dem Schnitt auch Summe, beste und schlechteste Note und die Verteilung.

Merksatz: Summe durch Anzahl. Die Eselsbrücke für die Gewichtung: Doppelt zählen heißt zweimal hinschreiben, dann wieder Summe durch Anzahl. Und für die Zielnote: Wunschschnitt mal neue Anzahl minus bisherige Summe. Wer den Notendurchschnitt berechnen will, braucht also nur Addition und Division, und bei Zwischennoten wie 2- die Umrechnung in 2,3.

Drei Beispiele:

  • Einfacher Schnitt aus 1,7 2,3 2 3,3 1: Summe 10,3 durch 5 ergibt 2,06, auf eine Stelle gerundet 2,1, also "gut".
  • Gewichtet, schriftlich 1 2 2 und mündlich 3 2 1 2 2: Schriftlich doppelt ergibt 10, mündlich 10, zusammen 20 durch 11 Gewichte gleich 1,82. Schriftlich allein wäre 1,67, mündlich 2,00.
  • Zielnote nach 2 3 3 2 für Schnitt 2,4: 2,4 mal 5 Noten sind 12, minus bisherige 10 bleibt eine 2. Bei 3 4 3 und Wunsch 2,0 ist es mit einer Note nicht mehr zu schaffen, besser als 1 geht nicht.

Die Formeln: Schnitt = Summe aller Noten / Anzahl, gewichteter Schnitt = (2 x Summe schriftlich + Summe mündlich) / (2 x Anzahl schriftlich + Anzahl mündlich), nötige Note = Wunschschnitt x (Anzahl + 1) - bisherige Summe. Für die Oberstufe mit Punkten gibt es den Punkte-Note-Rechner und den Abi-Schnitt-Rechner, für die Note aus erreichten Prozenten den Notenschlüssel-Rechner.

Wissenswertes zum Thema

Zwischennoten, Rundung und die Zeugnisnote

Ein "2+" ist keine 2, sondern eine 1,7, ein "2-" eine 2,3, und wer seinen Schnitt mit glatten Noten rechnet, obwohl der Lehrer Tendenzen vergibt, liegt schnell um zwei Zehntel daneben; die Umrechnung lautet Plus gleich minus 0,3, Minus gleich plus 0,3, eine 1+ ist 0,7, eine 6 bleibt 6. Der Rechner akzeptiert alles zwischen 0,7 und 6 und rechnet mit zwei Nachkommastellen, zeigt aber die Rundung auf eine Stelle, die in Zeugnissen üblich ist; dort werden Schnitte ab x,5 meist aufgerundet, also zur schlechteren Note, wobei die Lehrkraft in den meisten Ländern pädagogischen Spielraum hat und bei 2,5 sowohl eine 2 als auch eine 3 vertretbar ist. Der Notenschnitt ist dabei nur die Grundlage: Die Zeugnisnote ist nach fast allen Schulgesetzen keine reine Rechnung, sondern eine Gesamtbewertung, bei der Leistungsentwicklung, Mitarbeit und das Gewicht einzelner Arbeiten einfließen, weshalb der Rechner "nötige Note" sagt und nicht "garantierte Note". Wer die Rundung in die andere Richtung braucht, etwa für Bewerbungen, bei denen ein 2,49 besser aussieht als 2,5, rechnet mit zwei Stellen und gibt sie so an.

Gewichtung: 2:1, 50:50 oder nach Erlass

Die Gewichtung von schriftlichen und mündlichen Leistungen ist Ländersache und steht in Erlassen, die kaum jemand kennt: In Nordrhein-Westfalen gilt in der Sekundarstufe I "schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen gleichwertig", also 50:50, nicht 2:1; in Bayern zählen an Gymnasien große Leistungsnachweise doppelt gegenüber kleinen, in Baden-Württemberg entscheidet die Fachkonferenz, in Niedersachsen liegt der schriftliche Anteil je nach Fach bei 40 bis 60 Prozent, und in der Oberstufe gilt fast überall das Verhältnis von Klausur zu sonstiger Mitarbeit 1:1. Der zweite Kasten rechnet 2:1, weil das die häufigste Annahme der Schüler ist, und zeigt die Teilschnitte schriftlich und mündlich einzeln, sodass sich jedes andere Verhältnis im Kopf ergibt: Bei 50:50 nimmt man einfach den Mittelwert der beiden Teilschnitte, bei 60:40 rechnet man 0,6 mal schriftlich plus 0,4 mal mündlich. In Hauptfächern mit vier Klassenarbeiten und in Nebenfächern mit zwei oder keiner verschiebt sich das Gewicht der einzelnen Arbeit entsprechend, und ein "Test" ist in den meisten Ländern eine sonstige Leistung, keine Klassenarbeit. Nachfragen bei der Lehrkraft spart Streit im Juni. Was die Punkte in der Oberstufe bedeuten, zeigt der Punkte-Note-Rechner.

Die Zielnote und was sie über das Schuljahr sagt

Der dritte Kasten mit der Zielnote rechnet rückwärts und zeigt dabei etwas Unbequemes: Je mehr Noten schon da sind, desto weniger bewegt eine einzelne. Nach vier Noten mit Schnitt 2,5 bringt eine 1 den Schnitt auf 2,2, eine 4 auf 2,8; nach zehn Noten verschiebt dieselbe 1 nur noch um 0,14. Das Ergebnis "nicht möglich" bedeutet, dass selbst eine 1 nicht reicht, und der Rechner zeigt dann, ob zwei weitere Noten es noch schaffen; "jede Note" bedeutet, dass selbst eine 6 den Wunschschnitt nicht gefährdet, was selten vorkommt und meist heißt, dass der Wunsch zu bescheiden ist. Praktisch nützt die Rechnung vor allem zu Beginn des zweiten Halbjahrs, wenn noch drei bis fünf Noten kommen und man weiß, wo man sich anstrengen muss, oder bei Versetzungsfragen, wenn eine 5 ausgeglichen werden soll. Für den Durchschnitt über alle Fächer, etwa für den Realschulabschluss oder die Oberstufenzulassung, tippt man alle Zeugnisnoten in den ersten Kasten; dabei zählen in vielen Ländern Hauptfächer doppelt, was dann der zweite Kasten übernimmt. Wie viele Punkte für ein bestimmtes Abitur nötig sind, rechnet der Abi-Schnitt-Rechner.

Ein Stück Geschichte: Von der Fleißnote zur Sechserskala

Noten in Zahlen gibt es in deutschen Schulen seit dem frühen 19. Jahrhundert, vorher gab es Plätze, der Beste saß vorn, und Prädikate wie "vorzüglich" oder "mittelmäßig". Preußen führte 1788 die Abiturprüfung ein, die Zensuren waren aber lange Wortprädikate, und erst um 1900 setzte sich die Zahlenskala durch, zunächst mit 1 bis 4 oder 1 bis 5. Die heutige Sechserskala stammt von 1938, als das Reichserziehungsministerium "sehr gut" bis "ungenügend" vorschrieb, und wurde 1968 durch die Kultusministerkonferenz für alle Länder festgeschrieben, mit den Definitionen, die noch heute gelten: "gut" ist eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht, "ausreichend" eine mit Mängeln, die im Ganzen noch entspricht. Das 15-Punkte-System der Oberstufe kam 1972 mit der Reform der gymnasialen Oberstufe, die Kopfnoten für Betragen, Fleiß und Ordnung verschwanden in den 1970ern und kehrten in einigen Ländern zwischendrin zurück. Die Diskussion, ob Noten überhaupt sinnvoll sind, läuft seit Reformpädagogen vor hundert Jahren und wird in Grundschulen, die bis Klasse 2 oder 4 ohne Noten arbeiten, längst praktisch beantwortet. Der Rechner nimmt die Noten, wie sie sind, und rechnet.

Praktische Tipps

Tragen Sie Noten mit Tendenz als Dezimalzahl ein, 2+ als 1,7, 3- als 3,3, sonst stimmt der Schnitt nicht. Fragen Sie die Lehrkraft nach der Gewichtung in Ihrem Fach und Ihrem Bundesland und rechnen Sie mit den Teilschnitten aus dem zweiten Kasten nach. Nutzen Sie den dritten Kasten zu Beginn des zweiten Halbjahrs, nicht in der letzten Woche, dann kann man noch etwas tun. Rechnen Sie bei der Versetzung nach den Regeln Ihres Landes: Eine 5 in einem Hauptfach braucht meist eine 3 in einem anderen Hauptfach zum Ausgleich, eine 6 lässt sich oft gar nicht ausgleichen. Und bedenken Sie, dass die Zeugnisnote eine Gesamtbewertung ist: Wer bei 2,5 steht, kann mit Mitarbeit in den letzten Wochen die bessere Note bekommen. Für den Schnitt in Prozent, etwa bei Tests mit Punkten, hilft der Prozentrechner.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Notendurchschnitt?

Alle Noten addieren und durch die Anzahl teilen. Die Noten 1,7 2,3 2 3,3 1 ergeben die Summe 10,3, geteilt durch 5 sind das 2,06, gerundet 2,1. Zwischennoten wie 2+ oder 2- als 1,7 beziehungsweise 2,3 eintragen.

Wie rechne ich, wenn Klassenarbeiten doppelt zählen?

Schriftliche Noten doppelt addieren, mündliche einfach, und durch die Summe der Gewichte teilen. Schriftlich 1 2 2 und mündlich 3 2 1 2 2 ergeben (2 x 5 + 10) / 11 = 1,82. Die Gewichtung 2:1 ist üblich, aber in vielen Bundesländern gilt 50:50, nachfragen hilft.

Welche Note brauche ich für einen Schnitt von 2,4?

Wunschschnitt mal neue Anzahl minus bisherige Summe. Nach den Noten 2 3 3 2 (Summe 10) braucht es für 2,4 bei fünf Noten 12 - 10 = eine 2. Nach 3 4 3 ist ein Schnitt von 2,0 mit einer Note nicht mehr erreichbar, selbst mit einer 1 landet man bei 2,75.

Was ist eine 2+ oder 2- als Zahl?

2+ ist 1,7, 2- ist 2,3; allgemein Plus gleich minus 0,3 und Minus gleich plus 0,3, sodass 1+ dem Wert 0,7 entspricht, eine 6 bleibt 6. In der Oberstufe entsprechen 12 Punkte einer 2+, 11 einer 2 und 10 einer 2-.

Wird ein Schnitt von 2,5 auf 2 oder 3 gerundet?

In den meisten Ländern ab x,5 aufgerundet, also zur 3, aber die Zeugnisnote ist keine reine Rechnung. Die Lehrkraft darf Leistungsentwicklung und Mitarbeit berücksichtigen und bei 2,5 auch eine 2 geben. Der Rechner zeigt den Schnitt mit zwei Stellen und die Rundung auf eine.

Zählt ein Test wie eine Klassenarbeit?

Meist nicht. In den meisten Bundesländern sind Tests, Referate und Mitarbeit "sonstige Leistungen", die einfach zählen, Klassenarbeiten und Klausuren die schriftlichen Leistungen. Was genau gilt, steht in den Erlassen des Landes und bei der Fachkonferenz der Schule.

Wie berechne ich den Durchschnitt über alle Fächer?

Alle Zeugnisnoten in den ersten Kasten eintragen und den Schnitt ablesen. Zählen Hauptfächer doppelt, etwa für Abschlüsse oder Zulassungen, die Hauptfächer als "schriftlich" und die Nebenfächer als "mündlich" in den zweiten Kasten eintragen.

Ab welchem Schnitt ist eine Note "gut"?

Nach der KMK-Skala von 1968: bis 1,49 sehr gut, 1,5 bis 2,49 gut, 2,5 bis 3,49 befriedigend, 3,5 bis 4,49 ausreichend, 4,5 bis 5,49 mangelhaft, darüber ungenügend. Der Rechner zeigt die Bezeichnung zum Schnitt an.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: KMK-Beschluss vom 03.10.1968 zur Notenskala (Vereinbarung über die Schularten und Bildungsgänge), § 48 Schulgesetz NRW und Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I (Leistungsbewertung), Bayerische Schulordnung (BaySchO) §§ 20 ff. (Leistungsnachweise und Gewichtung), KMK-Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe (Punktesystem)