Punkte in Noten umrechnen
Notenpunkte der Oberstufe in Noten und zurück, mit Dezimalnote, Wortnote und Tabelle.
Welche Note sind meine Punkte?
0 bis 15 Punkte in Note und Dezimalnote.
Beispiel: 7 Punkte sind die Note 3- (3,3)
Wie viele Punkte ist meine Note?
Auch Zwischennoten wie 2,3.
Beispiel: Die Note 3,3 entspricht 7 Punkten
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So funktioniert der Punkte in Noten umrechnen
Der Punkte-Note-Rechner übersetzt zwischen den beiden Notensystemen, die in der gymnasialen Oberstufe nebeneinander laufen: Der erste Kasten macht aus Notenpunkten von 0 bis 15 die Note mit Plus oder Minus, die Dezimalnote und die Wortnote, dazu die Prozent-Faustregel; der zweite Kasten macht aus einer Note, auch einer Zwischennote wie 2,3 oder 3,7, die Punkte. Beide zeigen die komplette Umrechnungstabelle von 15 Punkten gleich 1+ bis 0 Punkten gleich 6. Das ist das Werkzeug für Zeugnisse, Kursnoten, Bewerbungen, die Noten verlangen, und Eltern, die mit "11 Punkte" nichts anfangen können.
Merksatz: Drei Punkte sind eine Note, 15 bis 13 ist die 1, 12 bis 10 die 2, 9 bis 7 die 3, 6 bis 4 die 4, 3 bis 1 die 5, und 0 die 6, mit Plus oben und Minus unten in jedem Dreierblock. Die Eselsbrücke für die Formel: 17 minus Punkte, durch 3, gibt die Dezimalnote, und 17 minus dreimal Note gibt die Punkte.
Drei Beispiele:
- 7 Punkte: Note 3-, Dezimalnote 3,3, befriedigend, nach Faustregel ab 55 Prozent.
- 4 Punkte: Note 4-, Dezimalnote 4,3, formal ausreichend, aber unter 5 Punkten ein Unterkurs, der für die Abiturzulassung nicht zählt; 11 Punkte sind die glatte 2.
- Note 3,3 in Punkte: 17 minus 9,9 gleich 7,1, also 7 Punkte; Note 1,5 ergibt rechnerisch 12,5 und wird zu 13 Punkten, 1-.
Formeln: Dezimalnote = (17 - Punkte) / 3, Punkte = 17 - 3 × Note, gerundet, Prozent-Faustregel: ab 2 Punkten je 5 Prozent, 5 Punkte ab 45 %, 15 Punkte ab 95 %. Aus den Punkten aller Kurse rechnet der Abi-Schnitt-Rechner die Abiturnote, und für Klassenarbeiten mit Maximalpunktzahl gibt es den Notenschlüssel-Rechner.
Wissenswertes zum Thema
Das 15-Punkte-System: Warum die Oberstufe anders zählt
Mit dem Eintritt in die Qualifikationsphase, in den meisten Ländern Klasse 11 oder 12, wechselt die Schule von Noten auf Punkte, und zwar aus einem Rechengrund: Die Abiturnote wird aus 40 Kursergebnissen und den Prüfungen zusammengezählt, und dafür braucht man eine Skala, auf der 15 besser ist als 0 und Zwischenstufen ganze Zahlen sind; die Punkte sind nichts anderes als die alten Noten mit Plus und Minus, nur umgedreht und ohne Dezimalstellen. 15 Punkte sind die 1+, 14 die 1, 13 die 1-, 12 die 2+, 11 die 2, 10 die 2-, und so weiter bis 1 Punkt für die 5- und 0 für die 6, und der Rechner zeigt diese Tabelle unter jedem Ergebnis. Die Dezimalnote, die Hochschulen, Stipendien und Arbeitgeber oft verlangen, folgt der Formel 17 minus Punkte durch 3: 7 Punkte sind 10 durch 3, gleich 3,3, 11 Punkte sind 2,0, 15 Punkte sind 0,7, die beste Note, die es gibt, und das ist der Grund, warum ein Abiturschnitt von 0,7 theoretisch möglich und 1,0 "nur" 14 Punkte im Schnitt sind. Die Wortnoten bleiben: 15 bis 13 sehr gut, 12 bis 10 gut, 9 bis 7 befriedigend, 6 bis 4 ausreichend, 3 bis 1 mangelhaft, 0 ungenügend, und die Kultusministerkonferenz hat die Zuordnung 1972 mit der Oberstufenreform festgelegt. Die Prozent-Faustregel des Rechners, ab 2 Punkten je 5 Prozentpunkte, 5 Punkte ab 45 Prozent, 15 ab 95, ist der Schlüssel, nach dem Klausuren in fast allen Ländern bewertet werden. Wie viele Punkte eine Klausur mit 60 Punkten Maximum für welche Notenpunkte braucht, rechnet der Notenschlüssel-Rechner mit dem Oberstufenschlüssel.
Die 5-Punkte-Grenze, Unterkurse und was fürs Abitur zählt
Die wichtigste Zahl der Oberstufe ist die 5: Darunter gilt ein Kurs als "Unterkurs" oder "Defizit", formal noch ausreichend bei 4 Punkten, aber für die Zulassung zum Abitur dürfen von den 40 einzubringenden Kursen nur 8 unter 5 Punkten liegen, in den Leistungskursen nur 3, und mit 0 Punkten gilt ein Kurs als nicht belegt, was die Zulassung kosten kann. Die Abiturnote entsteht aus der Summe: Block I sind die 40 Kursergebnisse mit höchstens 600 Punkten, 40 mal 15, davon mindestens 200 nötig, Block II die vier oder fünf Prüfungen mit höchstens 300 Punkten, mindestens 100, und die Gesamtpunktzahl von 300 bis 900 wird über eine Tabelle in die Abiturnote von 4,0 bis 1,0 übersetzt, 900 bis 823 sind die 1,0, 300 die 4,0; die Umrechnung läuft also über Summen, nicht über die Dezimalformel des Rechners, die für den einzelnen Kurs gilt. Leistungskurse zählen doppelt, Prüfungen vierfach, und das ist der Hebel, mit dem 2 Punkte mehr in einem Leistungskurs 4 Gesamtpunkte bringen. Der Rechner übersetzt die einzelne Kursnote; den Schnitt aus allen Kursen mit Gewichtung und die Zulassungsprüfung rechnet der Abi-Schnitt-Rechner. Für Zeugnisse in der Sekundarstufe I und Bewerbungen, die Noten mit einer Dezimalstelle verlangen, reicht die Dezimalnote des Rechners, 3,3 für 7 Punkte, und für den Schnitt mehrerer Fächer in Dezimalnoten der Notendurchschnitt-Rechner.
Typische Fehler beim Umrechnen
Der erste Fehler ist die lineare Umrechnung mit falscher Formel, 15 minus Punkte oder Punkte durch 3, die 7 Punkte zu einer 2,3 oder 8 machen; richtig ist 17 minus Punkte durch 3, weil 15 Punkte die 0,7 sind und nicht die 1,0. Der zweite ist das Runden der Punkte bei Zwischennoten: Die Note 1,5 ergibt rechnerisch 12,5 Punkte, und weil es keine halben Punkte gibt, wird daraus 13, der Rechner rundet auf den nächsten Tabellenwert, bei 2,5 sind es 10 Punkte, 2-, weil 9,5 aufgerundet wird. Der dritte ist die Annahme, 4 Punkte seien eine normale 4; sie sind eine 4-, und ein Unterkurs. Der vierte ist das Verwechseln von Kurspunkten und Klausurpunkten, 11 Notenpunkte sind etwas anderes als 11 von 40 Klausurpunkten. Der fünfte ist das Verwechseln der Abiturpunkte, 900 Gesamtpunkte haben mit der 15er-Skala nur über die Summe zu tun. Der sechste ist die Dezimalnote mit zwei Stellen, 3,33 statt 3,3, Zeugnisse und Bewerbungen nutzen eine. Der siebte ist das Umrechnen von Punkten aus anderen Bundesländern, die Skala ist seit 1972 bundesweit gleich, nur die Zahl der einzubringenden Kurse und die Gewichtung unterscheiden sich. Den Schnitt aus Punkten mit Gewichtung nach Leistungs- und Grundkurs rechnet der Notendurchschnitt-Rechner, wenn Dezimalnoten gefragt sind.
Ein Stück Geschichte: 1972, als die Oberstufe zu zählen begann
Bis 1972 hatte die Oberstufe Klassen, Fächer und Noten wie jede andere Stufe, und die Abiturnote war der Durchschnitt der Zeugnisnoten, auf eine Stelle gerundet, mit der 1 als Bestnote; die Kultusministerkonferenz beschloss am 7. Juli 1972 die "Vereinbarung zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe", die ab 1976 überall galt und die Klassen durch ein Kurssystem mit Grund- und Leistungskursen ersetzte, bei dem Schüler Fächer wählen, abwählen und in Kursen mit wechselnden Mitschülern sitzen. Dafür brauchte die Abiturberechnung eine Punkteskala, und die Reform führte die 15 Punkte ein, als Noten mit Tendenz, 1+ bis 6, umgekehrt gezählt, damit Summen gebildet werden können; die Umrechnung 17 minus Punkte durch 3 ergibt sich aus der Zuordnung 15 Punkte gleich 0,7 und 0 Punkte gleich 5,7, wobei 0 Punkte als 6,0 gezählt werden. Die Gesamtpunktzahl von höchstens 840 Punkten wurde 2008 mit der Vereinfachung der Oberstufe auf 900 umgestellt, 600 aus den Kursen und 300 aus der Prüfung, und die Umrechnungstabelle von 900 Punkten auf 1,0 bis 4,0 gilt seitdem bundesweit. Die Reform von 1972 ist bis heute umstritten, weil sie die Vergleichbarkeit der Abiturnoten zwischen den Ländern schwächte, und die KMK versucht seit 2012 mit gemeinsamen Aufgabenpools und seit 2016 mit der Mindestzahl von 40 Kursen gegenzusteuern. Die 15 Punkte haben alle Reformen überlebt, weil sie die Noten nur anders schreiben. Der Rechner übersetzt die Skala, die 1972 für die Summenbildung erfunden wurde, zurück in Noten.
Praktische Tipps
Merken Sie sich die Dreierblöcke, 15-13, 12-10, 9-7, 6-4, 3-1, 0. Rechnen Sie Dezimalnoten mit 17 minus Punkte durch 3, nicht anders. Behalten Sie die 5 im Blick, darunter ist ein Unterkurs. Geben Sie in Bewerbungen die Dezimalnote mit einer Stelle an. Verwechseln Sie Notenpunkte nicht mit Klausurpunkten. Rechnen Sie den Abischnitt über die Summen, nicht über den Durchschnitt der Dezimalnoten. Prüfen Sie, wie viele Unterkurse Ihr Land erlaubt, bevor ein Fach abgewählt wird. Und nutzen Sie die Tabelle unter dem Ergebnis für den schnellen Blick. Für die Umrechnung der Abiturnote auf das Uni-System mit 1,0 bis 4,0 und ECTS-Noten hilft der Uni-Schnitt-Rechner.
Häufige Fragen
Welche Note sind 7 Punkte?
Die Note 3-, als Dezimalnote 3,3, Wortnote befriedigend. 9 Punkte wären 3+ (2,7), 8 Punkte die glatte 3 (3,0). Die Formel lautet (17 - Punkte) / 3, bei 7 Punkten also 10 / 3 = 3,3. Nach der Prozent-Faustregel entsprechen 7 Punkte einer Klausur ab 55 Prozent.
Wie viele Punkte ist die Note 2?
11 Punkte. Die 2+ sind 12 Punkte, die 2- sind 10. Formel: 17 - 3 × Note, bei der 2 also 17 - 6 = 11. Zwischennoten werden gerundet: 2,3 ergibt rechnerisch 10,1, also 10 Punkte, 1,5 ergibt 12,5 und wird zu 13 Punkten.
Was bedeuten 4 Punkte?
Die Note 4-, Dezimalnote 4,3, formal noch ausreichend. Aber: Kurse unter 5 Punkten gelten als Unterkurse, und davon dürfen für die Abiturzulassung nur 8 der 40 eingebrachten Kurse sein, in den Leistungskursen höchstens drei. Null Punkte gelten als nicht belegt.
Wie rechne ich Punkte in eine Dezimalnote um?
17 minus Punkte, geteilt durch 3: 15 Punkte sind 0,7, 14 sind 1,0, 11 sind 2,0, 7 sind 3,3, 5 sind 4,0, 0 Punkte sind 5,7, werden aber als 6,0 geführt. Die Dezimalnote wird mit einer Stelle angegeben und ist die Form, die Hochschulen und Arbeitgeber meist verlangen.
Warum ist die beste Note 0,7 und nicht 1,0?
Weil 15 Punkte der 1+ entsprechen und die Formel (17 - 15) / 3 = 0,7 ergibt. Die glatte 1 sind 14 Punkte. Beim Abitur gilt das nicht: Die Abiturnote wird aus der Gesamtpunktzahl von höchstens 900 über eine Tabelle gebildet, und die beste Abiturnote ist 1,0 ab 823 Punkten.
Wie hängen Punkte und Prozent zusammen?
Nach dem verbreiteten Oberstufenschlüssel gibt es 15 Punkte ab 95 Prozent und für jede 5 Prozentpunkte weniger einen Punkt weniger: 11 Punkte ab 75, 7 Punkte ab 55, 5 Punkte ab 45, 1 Punkt ab 20 Prozent. Der Rechner zeigt die Faustregel mit an; einzelne Länder weichen leicht ab.
Gilt das 15-Punkte-System in allen Bundesländern?
Ja, seit der Oberstufenreform von 1972 bundesweit mit derselben Zuordnung: 15 bis 13 Punkte sehr gut, 12 bis 10 gut, 9 bis 7 befriedigend, 6 bis 4 ausreichend, 3 bis 1 mangelhaft, 0 ungenügend. Unterschiede gibt es nur bei der Zahl der einzubringenden Kurse und der Gewichtung.
Wie wird aus den Punkten die Abiturnote?
Über Summen, nicht über die Dezimalformel: 40 Kursergebnisse ergeben bis zu 600 Punkte, die Prüfungen bis zu 300, zusammen höchstens 900. Die Tabelle ordnet 900 bis 823 Punkten die 1,0 zu, 300 Punkten die 4,0. Leistungskurse zählen doppelt, Prüfungen vierfach. Der Abi-Schnitt-Rechner rechnet das aus.