QR-Code-Generator
QR-Codes für Links, WLAN, Kontakte und Überweisungen, direkt im Browser erzeugt und als SVG gespeichert.
Welchen QR-Code brauche ich?
Inhalt wählen, Felder ausfüllen, SVG herunterladen.
Beispiel: WLAN-Zugang „Gastnetz“ mit Passwort als QR-Code
So funktioniert der QR-Code-Generator
Der QR-Code-Generator macht aus einem Link, einem Text, einem WLAN-Zugang, einer Visitenkarte, einer E-Mail-Adresse, einer Telefonnummer oder einer Überweisung einen QR-Code, den jedes Handy mit der Kamera liest. Sie wählen den Inhaltstyp, füllen die Felder aus, und der Code erscheint sofort, zum Speichern als SVG, das sich ohne Qualitätsverlust auf Plakatgröße ziehen lässt. Alles passiert im Browser, es wird nichts hochgeladen, der Code hat kein Wasserzeichen, kein Ablaufdatum und keinen Umweg über einen fremden Server.
Merksatz: Ein QR-Code ist nur Text in Kästchen. Die Eselsbrücke für die Typen: Was das Handy damit tun soll, steht im Text drin, "WIFI:" verbindet, "mailto:" öffnet die Mail-App, "tel:" wählt, "BEGIN:VCARD" speichert den Kontakt, und ein Link öffnet den Browser. Wer QR-Code erstellen will, muss also nur wissen, was danach passieren soll.
Drei Beispiele:
- WLAN für Gäste: Netzname "Gastnetz", Passwort, WPA: Der Code am Kühlschrank verbindet Besucher mit einem Scan, ohne dass jemand das Passwort tippt oder sieht.
- Link auf eine Website: "https://rechner24.net" ergibt einen kleinen Code der Version 2 mit 25 x 25 Modulen, der auch von schlechten Kameras gelesen wird.
- Überweisung per GiroCode: Name, IBAN, Betrag und Verwendungszweck auf der Rechnung: Der Kunde scannt in der Banking-App, alle Felder sind vorausgefüllt, Tippfehler bei der IBAN sind ausgeschlossen.
Technisch: Der Inhalt wird als UTF-8 im Byte-Modus kodiert, mit Reed-Solomon-Fehlerkorrektur in der Stufe L (7 %), M (15 %), Q (25 %) oder H (30 %), und die Version, also die Größe von 21 x 21 bis 177 x 177 Modulen, wählt der Generator automatisch nach Länge. Der Rechner zeigt Version, Modulzahl und Bytes an. Für den Verwendungszweck mit Zeichenlimit hilft der Zeichenzähler, für die IBAN im GiroCode der IBAN-Prüfer.
Wissenswertes zum Thema
Wie ein QR-Code aufgebaut ist
Die drei großen Quadrate in den Ecken sind die Suchmuster, an denen die Kamera Lage und Drehung erkennt, das kleinere Quadrat rechts unten ab Version 2 das Ausrichtungsmuster gegen Verzerrung, und die gestrichelten Linien dazwischen die Taktmuster für das Raster. Um die Suchmuster herum liegen die Formatinformationen mit Fehlerkorrekturstufe und Maske, alles andere sind Daten und Korrekturblöcke, die in einem Zickzack von rechts unten eingetragen werden. Die Fehlerkorrektur nach Reed-Solomon ist der Grund, warum ein Code mit Kaffeefleck, Logo in der Mitte oder abgerissener Ecke noch funktioniert: Bei Stufe H dürfen 30 Prozent der Module fehlen. Für Druck und Logos wählt man H, für große Inhalte wie vCards L, damit der Code nicht zu fein wird; M ist der Standard. Die Kapazität reicht bei Version 40 bis 2.953 Bytes, in der Praxis sollte ein Code unter 300 Zeichen bleiben, damit er auf Visitenkartengröße lesbar ist. Die Maske, eines von acht Mustern, wird über die Daten gelegt, damit keine großen einfarbigen Flächen entstehen, die der Scanner mit Suchmustern verwechselt; der Generator probiert alle acht und nimmt die beste.
Die Inhaltstypen und ihre Fallen
Ein Link sollte mit https:// beginnen, sonst öffnet das Handy ihn als Text; kurze Adressen ergeben kleine Codes, Tracking-Parameter machen ihn unnötig groß, ein Kurzlink-Dienst hilft, bringt aber einen Mittelsmann ins Spiel, der abschalten oder mitlesen kann. Der WLAN-Code nach dem WIFI:-Standard funktioniert auf iPhone und Android ohne App; Sonderzeichen im Passwort wie Semikolon oder Anführungszeichen werden mit Backslash maskiert, was der Generator übernimmt, und versteckte Netze brauchen zusätzlich die Angabe H:true, die hier nicht gesetzt wird. Die vCard im Format 3.0 wird von allen Handys gelesen, aber nicht alle Felder landen überall: Firma und Website kommen meist an, Foto und Adresse würden den Code sprengen. Für Telefonnummern gilt das internationale Format mit Plus und Landesvorwahl, damit der Code im Ausland funktioniert. Der GiroCode folgt dem EPC-Standard des European Payments Council, Version 002, und wird von praktisch allen deutschen und österreichischen Banking-Apps gelesen, von vielen in den Niederlanden und Finnland nicht; er ersetzt keine Zahlungsaufforderung, der Kunde muss die Überweisung noch bestätigen. Wer regelmäßig Rechnungen mit GiroCode schreibt, spart sich Rückfragen wegen falscher IBAN und falscher Verwendungszwecke fast vollständig. Für die Rechnungsbeträge selbst gibt es den Mehrwertsteuer-Rechner.
Druck, Größe, Kontrast
Die Faustregel für die Mindestgröße lautet Scanabstand geteilt durch zehn: Ein Code, der aus einem Meter gelesen werden soll, braucht 10 Zentimeter, einer auf der Visitenkarte aus 20 Zentimetern 2 Zentimeter. Um den Code gehört eine ruhige Zone von vier Modulbreiten in Hintergrundfarbe, die der Generator ins SVG einbaut; wer sie beim Layout abschneidet, bekommt Codes, die nur manchmal funktionieren. Dunkel auf hell ist Pflicht, Weiß auf Schwarz scannen viele Kameras nicht, Farben gehen, solange der Kontrast hoch bleibt, also Dunkelblau auf Weiß ja, Gelb auf Weiß nein. Glänzendes Papier und Folien spiegeln, auf Textil verzerrt der Stoff, auf gewölbten Flächen wie Flaschen muss der Code klein genug sein, dass die Wölbung nicht stört. Das SVG-Format ist dafür ideal, weil es sich verlustfrei skalieren lässt und Druckereien es direkt verarbeiten; für Websites und Mails reicht ein PNG, das man aus dem SVG exportiert. Und vor dem Druck immer mit zwei verschiedenen Handys testen, einmal bei schlechtem Licht. Wie groß ein Bild im Verhältnis skaliert, rechnet der Seitenverhältnis-Rechner.
Ein Stück Geschichte: Ein Go-Brett bei Toyota
Der QR-Code wurde 1994 bei Denso Wave, einem Zulieferer von Toyota, von Masahiro Hara entwickelt, weil die Strichcodes auf Autoteilen zu wenig Daten fassten und Arbeiter mehrere nacheinander scannen mussten; die Idee für das zweidimensionale Raster kam ihm beim Go-Spiel in der Mittagspause, die drei Eckquadrate wählte er, weil dieses Verhältnis von schwarzen und weißen Flächen in Drucksachen am seltensten vorkommt. Denso Wave meldete Patente an, verzichtete aber auf Lizenzgebühren, und 2000 wurde der Code ISO-Norm 18004. In Japan verbreitete er sich ab 2002 mit den ersten Handys mit Kamera und Lesesoftware, in Europa blieb er bis etwa 2017 ein Nischenthema, weil man eine App brauchte; erst als Apple und Google die Erkennung in die Kamera-App einbauten, und dann mit der Pandemie, als Speisekarten, Einlasskontrollen und Impfnachweise über QR liefen, wurde er allgegenwärtig. Der GiroCode kam 2013 aus Österreich und ist seit 2016 EPC-Standard. Der Generator nutzt die Open-Source-Bibliothek von Kazuhiko Arase, die den Standard von 2000 unverändert umsetzt.
Praktische Tipps
Nutzen Sie für Links die kürzeste Adresse, die funktioniert, ohne www, ohne Parameter, und prüfen Sie sie nach dem Scan. Wählen Sie Fehlerkorrektur H, wenn ein Logo in die Mitte soll, und decken Sie höchstens 20 Prozent der Fläche ab. Speichern Sie das SVG und bewahren Sie den Inhalt in einer Textdatei auf, dann können Sie den Code jederzeit neu erzeugen. Legen Sie für WLAN-Codes ein eigenes Gastnetz mit eigenem Passwort an, damit der Code nicht das Hauptnetz verrät. Setzen Sie beim GiroCode den Verwendungszweck so, dass Sie die Zahlung zuordnen können, also mit Rechnungsnummer, und halten Sie ihn unter 140 Zeichen. Und drucken Sie keinen Code ohne Hinweis, was beim Scan passiert, denn viele Nutzer scannen nichts Unbekanntes mehr. Für sichere WLAN-Passwörter liefert der Passwort-Generator Vorschläge.
Häufige Fragen
Ist der QR-Code-Generator kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen und ohne Ablaufdatum. Der Code wird im Browser erzeugt und enthält den Inhalt direkt, es gibt keinen Umweg über einen Server, der später abgeschaltet werden könnte.
Wie erstelle ich einen QR-Code für mein WLAN?
Inhaltstyp WLAN wählen, Netzname (SSID), Passwort und Verschlüsselung (meist WPA) eintragen, SVG speichern. iPhone und Android verbinden sich nach dem Scan mit der Kamera-App, ohne Zusatzsoftware. Für versteckte Netze funktioniert der Code nicht.
Was ist ein GiroCode?
Ein QR-Code nach dem EPC-Standard, der Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck einer SEPA-Überweisung enthält. Die Banking-App füllt nach dem Scan alle Felder aus, der Kunde muss nur noch bestätigen. Fast alle deutschen und österreichischen Banken unterstützen ihn.
Wie groß muss ein QR-Code gedruckt werden?
Mindestens 2 x 2 Zentimeter, als Faustregel ein Zehntel des Scanabstands: 10 Zentimeter für einen Meter Abstand. Dazu eine ruhige Zone von vier Modulbreiten rundherum, dunkler Code auf hellem Grund, und vor dem Druck mit zwei Handys testen.
Was bedeutet die Fehlerkorrektur L, M, Q, H?
Wie viel vom Code beschädigt sein darf: L 7 Prozent, M 15, Q 25, H 30 Prozent. Höhere Stufen machen den Code größer. M ist der Standard, H für Codes mit Logo oder für den Druck auf rauen Flächen, L für lange Inhalte wie Visitenkarten.
Wie viele Zeichen passen in einen QR-Code?
Bis zu 2.953 Bytes in der größten Version 40 mit 177 x 177 Modulen. Praktisch sollten es unter 300 Zeichen sein, damit der Code auf Visitenkartengröße noch lesbar ist. Ein kurzer Link ergibt Version 2 mit 25 x 25 Modulen.
Kann ich den QR-Code später ändern?
Nein, der Inhalt steckt fest im Code. Ein neuer Inhalt ergibt einen neuen Code. Wer später umlenken will, verlinkt auf eine eigene Adresse, deren Ziel er selbst ändern kann, statt auf einen Kurzlink-Dienst.
Warum SVG und nicht PNG?
SVG ist eine Vektorgrafik, die sich ohne Qualitätsverlust auf jede Größe skalieren lässt, vom Aufkleber bis zum Plakat, und von Druckereien direkt verarbeitet wird. Für Websites oder Mails lässt sich das SVG mit jedem Bildprogramm in PNG umwandeln.