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BMI-Rechner

Gewicht und Größe eingeben, der BMI erscheint sofort mit Einordnung und Skala. Dazu: Welches Gewicht passt zu einem Ziel-BMI, und wie weit ist das Normalgewicht entfernt?

Wie hoch ist mein BMI?

Gewicht in Kilogramm, Größe in Zentimetern.

Beispiel: 85 kg bei 168 cm ergeben BMI 30,1 (Adipositas Grad I)

Welches Gewicht passt zu einem bestimmten BMI?

Rückwärts gerechnet: vom Wunsch-BMI zum Gewicht.

Beispiel: Bei 160 cm entspricht BMI 24 einem Gewicht von 61,4 kg

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Wie viel abnehmen oder zunehmen bis zum Normalgewicht?

Abstand zur Normalgewichts-Grenze in Kilogramm.

Beispiel: 48 kg bei 170 cm: 5,5 kg bis zum Normalgewicht

BMI für Kinder und Jugendliche: Welches Perzentil?

Alter 2 bis 18, Einordnung nach Alters-Perzentilen.

Beispiel: Mädchen, 14 Jahre, 62 kg, 164 cm: BMI 23,1, etwa 82. Perzentil, Normalgewicht

BMI für Kinder und Jugendliche: Welches Perzentil?

Alter 2 bis 18, Einordnung nach Alters-Perzentilen.

Beispiel: Mädchen, 14 Jahre, 62 kg, 164 cm: BMI 23,1, etwa 82. Perzentil, Normalgewicht

So funktioniert der BMI-Rechner

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, setzt Ihr Gewicht ins Verhältnis zu Ihrer Körpergröße. Herauskommt eine einzige Zahl, die grob sagt, ob das Gewicht zur Größe passt. Der BMI-Rechner braucht dafür nur zwei Angaben und liefert dazu gleich die Einordnung der Weltgesundheitsorganisation, von Untergewicht über Normalgewicht bis zu den drei Stufen der Adipositas.

Merksatz: Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Größe in Metern, und das Ganze noch einmal geteilt durch die Größe. Die Eselsbrücke: „Kilo durch Meter im Quadrat“. Wer 1,75 m groß ist und 70 kg wiegt, rechnet 70 geteilt durch 1,75 geteilt durch 1,75 und landet bei 22,9. Das liegt mitten im Normalbereich, der von 18,5 bis 25 reicht.

Drei typische Anlässe, den BMI zu berechnen:

  • Die Frage nach dem eigenen Stand: 85 kg bei 1,68 m ergeben einen BMI von 30,1, also die Grenze zur Adipositas Grad I. Der erste Kasten zeigt die Zahl mit einer Skala, auf der Sie Ihren Punkt sehen.
  • Ein Ziel setzen: Sie möchten einen BMI von 24 erreichen und sind 1,60 m groß. Der zweite Kasten rechnet das in Kilogramm um: 61,4 kg. So wird aus einer abstrakten Zahl ein konkretes Ziel auf der Waage.
  • Die Lücke messen: 48 kg bei 1,70 m sind ein BMI von 16,6, also Untergewicht. Der dritte Kasten sagt, dass 5,5 kg bis zum unteren Rand des Normalgewichts fehlen.

Die Formel im Klartext: BMI = Gewicht in kg ÷ (Größe in m)². Für die schnelle BMI-Tabelle im Kopf hilft die Übersicht, die der Rechner unter dem Ergebnis gleich mit ausgibt: Für jede Größe steht dort, welcher Gewichtsbereich als normal gilt.

So nutzen Sie die Seite: Größe in Zentimetern und Gewicht in Kilogramm eintragen, fertig. Für Kinder und Jugendliche gilt die Einteilung nicht, dort arbeiten Ärzte mit Alters- und Geschlechtstabellen (Perzentilen). Für Erwachsene ab 18 ist der BMI-Rechner für Frauen und Männer gleich, die WHO macht bei der Einordnung keinen Unterschied.

BMI bei Kindern: Perzentile statt fester Grenzen

Für Kinder und Jugendliche taugen die Erwachsenengrenzen nicht, weil der Körperbau mit dem Alter wandert: Ein Sechsjähriger hat im Schnitt einen BMI von 15,5, ein Sechzehnjähriger von 21. Der Kasten BMI Kinder vergleicht deshalb mit Gleichaltrigen desselben Geschlechts und gibt das Perzentil an, also den Anteil der Kinder mit niedrigerem BMI. Normal ist der Bereich zwischen dem 10. und 90. Perzentil, darüber beginnt Übergewicht, ab dem 97. Perzentil Adipositas, unter dem 10. Untergewicht; so handhaben es die Kinderärzte nach den Leitlinien der AGA. Ein achtjähriger Junge mit 27 kg und 130 cm hat einen BMI von 16,0 und liegt etwa auf dem 46. Perzentil, ein 14-jähriges Mädchen mit 62 kg und 164 cm bei 23,1 und dem 82. Perzentil, beides Normalgewicht. Die Kurven im Rechner sind eine Näherung an die Referenzwerte, die genaue Kurve führt die Kinderarztpraxis im gelben Heft.

Wissenswertes zum Thema

Was die BMI-Werte bedeuten

Die Weltgesundheitsorganisation teilt den BMI für Erwachsene so ein: unter 18,5 Untergewicht, 18,5 bis 24,9 Normalgewicht, 25 bis 29,9 Übergewicht (Präadipositas), 30 bis 34,9 Adipositas Grad I, 35 bis 39,9 Adipositas Grad II und ab 40 Adipositas Grad III. Unter 16 spricht man von starkem Untergewicht. Diese Grenzen sind keine Naturgesetze, sondern statistische Schwellen, ab denen in großen Studien das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Gelenkprobleme deutlich steigt. Zwischen 23 und 25 liegt der Bereich, in dem die Lebenserwartung in den meisten Untersuchungen am höchsten ist.

Ein Beispiel aus der Praxis: Zwei Männer, beide 1,80 m. Der eine wiegt 78 kg (BMI 24,1), der andere 95 kg (BMI 29,3). Beide sind nach der Tabelle noch nicht adipös, aber der zweite steht kurz davor und bekommt beim Hausarzt vermutlich eine andere Empfehlung. Mit dem BMI-Rechner sehen Sie auf der Skala, wie nah Sie an der nächsten Grenze liegen, und der dritte Kasten rechnet aus, wie viele Kilo bis zum Normalbereich fehlen.

Woher der BMI kommt: Ein belgischer Statistiker und ein US-Versicherer

Erfunden hat die Formel kein Arzt, sondern der belgische Astronom und Statistiker Adolphe Quetelet. Er suchte um 1835 nach einem Maß für den „Durchschnittsmenschen“ und stellte fest, dass das Gewicht Erwachsener ungefähr mit dem Quadrat der Körpergröße wächst. Sein „Quetelet-Index“ war eine rein statistische Beobachtung über Bevölkerungen, nicht über einzelne Personen. Fast 140 Jahre lang blieb er eine Randnotiz der Wissenschaft.

Den Namen Body-Mass-Index prägte 1972 der amerikanische Physiologe Ancel Keys, der nach dem besten einfachen Maß für Körperfett suchte und den Quetelet-Index als den brauchbarsten unter den simplen Formeln einstufte. Eine große Rolle spielten außerdem US-Lebensversicherer, die seit den 1940er Jahren Gewichtstabellen führten, um Risiken zu bepreisen. Als die WHO 1995 die heute üblichen Grenzen festlegte, wurde der BMI endgültig zum Standard in Arztpraxen, Studien und Gesundheitsberichten weltweit. Dass eine 190 Jahre alte Beobachtung über Bevölkerungsdurchschnitte heute auf jeder Waagen-App erscheint, hätte Quetelet vermutlich erstaunt.

Wo der BMI an seine Grenzen stößt

Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskeln und Fett. Ein Kraftsportler mit 1,80 m und 95 kg hat denselben BMI von 29,3 wie ein untrainierter Mensch mit demselben Gewicht, aber einen völlig anderen Körper. Umgekehrt kann jemand mit normalem BMI einen hohen Fettanteil und wenig Muskeln haben, was Mediziner „skinny fat“ nennen. Auch ältere Menschen verlieren Muskelmasse, ohne dass der BMI das abbildet; für Senioren gilt deshalb oft ein etwas höherer Bereich von 24 bis 29 als günstig.

Deshalb lohnt sich neben dem BMI-Wert ein zweiter Blick. Der Taille-Hüft-Rechner misst, wo das Fett sitzt, denn Bauchfett ist für die Gesundheit relevanter als Fett an Hüften und Beinen. Der Körperfettrechner schätzt den Fettanteil aus Körpermaßen. Und wer wissen will, welches Gewicht nach anderen Formeln als ideal gilt, findet im Idealgewicht-Rechner die Varianten nach Broca, Devine und dem BMI-Mittelwert nebeneinander.

BMI bei Kindern, in der Schwangerschaft und im Alter

Bei Kindern und Jugendlichen wächst der Körper, und der BMI verändert sich mit jedem Lebensjahr. Ein BMI von 17 kann bei einem Sechsjährigen Übergewicht bedeuten und bei einer Sechzehnjährigen Untergewicht. Kinderärzte nutzen deshalb Perzentilkurven, die den BMI mit Gleichaltrigen desselben Geschlechts vergleichen; oberhalb der 90. Perzentile gilt ein Kind als übergewichtig, oberhalb der 97. als adipös. In der Schwangerschaft ist der BMI nur zu Beginn interessant: Aus dem Ausgangs-BMI leiten Frauenärzte die empfohlene Gewichtszunahme ab, 11,5 bis 16 kg bei Normalgewicht, weniger bei Übergewicht. Im Alter ab etwa 65 verschiebt sich der günstige Bereich leicht nach oben, weil ein kleines Polster bei Krankheit schützt.

Was tun, wenn der Wert nicht passt

Ein BMI über 25 ist kein Urteil, sondern ein Hinweis. Entscheidend ist, wie der Wert zustande kommt und wohin er sich bewegt. Wer abnehmen möchte, rechnet mit dem Kalorienbedarf-Rechner seinen Tagesbedarf aus und mit dem Kaloriendefizit-Rechner, wie lange ein moderates Defizit von 300 bis 500 kcal bis zum Ziel braucht. Ein halbes Kilo pro Woche ist ein Tempo, das sich halten lässt. Bei einem BMI unter 18,5 oder über 35 ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner, weil dort auch Blutwerte, Blutdruck und Vorerkrankungen in die Beurteilung gehören. Der Rechner ersetzt diese Beratung nicht, er gibt Ihnen aber die Zahl an die Hand, mit der das Gespräch beginnt.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen BMI?

Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Beispiel: 70 kg bei 1,75 m sind 70 ÷ (1,75 × 1,75) = 22,9. Der erste Kasten oben rechnet das für Sie und zeigt die Einordnung auf einer Skala.

Welcher BMI ist normal?

Nach der Weltgesundheitsorganisation gilt für Erwachsene ein BMI von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht. Darunter beginnt Untergewicht, ab 25 Übergewicht, ab 30 Adipositas. Für Frauen und Männer gelten dieselben Grenzen.

Ist der BMI bei Frauen und Männern unterschiedlich?

Die Formel und die WHO-Einteilung sind für beide gleich. Frauen haben von Natur aus einen etwas höheren Körperfettanteil bei gleichem BMI, deshalb ergänzen Ärzte den Wert bei Bedarf um Taillenumfang oder Körperfettmessung.

Gilt der BMI-Rechner auch für Kinder?

Nur eingeschränkt. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der BMI mit dem Alter, deshalb nutzen Kinderärzte Perzentilkurven im Vergleich zu Gleichaltrigen. Die Einordnung auf dieser Seite gilt für Erwachsene ab 18 Jahren.

Warum hat ein Sportler oft einen hohen BMI?

Weil Muskeln schwerer sind als Fett und der BMI nur das Gesamtgewicht kennt. Ein muskulöser Mensch kann einen BMI von 28 haben und trotzdem einen niedrigen Körperfettanteil. Hier helfen Taillenumfang und Körperfettrechner weiter.

Welches Gewicht brauche ich für BMI 22?

Größe in Metern zum Quadrat mal 22. Bei 1,70 m sind das 1,7 × 1,7 × 22 = 63,6 kg. Der zweite Kasten rechnet das Zielgewicht für jeden Wunsch-BMI aus.

Wie viel muss ich abnehmen, um Normalgewicht zu erreichen?

Die Differenz zwischen Ihrem Gewicht und dem Gewicht bei BMI 25 für Ihre Größe. Bei 1,68 m und 85 kg sind das 85 minus 70,6, also rund 14,4 kg. Der dritte Kasten zeigt die Zahl sofort.

Ab welchem BMI sollte ich zum Arzt?

Als Faustregel ab einem BMI unter 18,5 oder über 30, bei Beschwerden auch früher. Der Arzt bezieht Blutdruck, Blutwerte, Taillenumfang und Vorerkrankungen ein; der BMI allein ist nur ein erster Hinweis.

Wie wird der BMI bei Kindern bewertet?

Nicht nach festen Grenzen, sondern nach Perzentilen für Alter und Geschlecht: Zwischen dem 10. und 90. Perzentil gilt das Gewicht als normal, darüber als Übergewicht, ab dem 97. Perzentil als Adipositas, unter dem 10. als Untergewicht. Ein achtjähriger Junge mit BMI 16 liegt etwa im Mittelfeld, bei einem Sechzehnjährigen wäre derselbe Wert deutliches Untergewicht. Verbindlich ist die Kurve im Untersuchungsheft.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: Weltgesundheitsorganisation (WHO): BMI-Klassifikation für Erwachsene, Deutsche Adipositas-Gesellschaft: Leitlinie Adipositas, Robert Koch-Institut: Referenzperzentile für Kinder und Jugendliche