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Schulferien 2026 und 2027

Bundesland und Jahr wählen: Der Rechner listet alle Ferientermine 2026 und 2027 nach der Regelung der Kultusministerkonferenz, zählt Tage und Schultage bis zu den nächsten Ferien und vergleicht Sommer-, Herbst- oder Weihnachtsferien aller Länder.

Wann sind die Schulferien in meinem Bundesland?

Bundesland und Jahr.

Beispiel: Niedersachsen 2026: 6 Ferienabschnitte, 92 Kalendertage, Sommerferien 2. Juli bis 12. August

Wie lange dauert es noch bis zu den nächsten Ferien?

Bundesland; rechnet ab heute.

Beispiel: Niedersachsen: Weihnachtsferien ab 23. Dezember 2026, Tage und Schultage bis dahin

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Wann haben die anderen Bundesländer Ferien?

Ferienart und Jahr.

Beispiel: Sommerferien 2026: Hessen beginnt am 29. Juni, Bayern endet am 14. September

So funktioniert der Schulferien 2026 und 2027

Der Schulferien-Rechner hat die Termine aller 16 Bundesländer für 2026 und 2027 hinterlegt. Der erste Kasten zeigt die Ferienübersicht eines Landes und Jahres mit Winter-, Oster-, Pfingst-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien, zählt die Kalendertage und die freien Werktage. Der zweite Kasten ist der Ferien-Countdown: Er rechnet ab heute die Tage, Wochen und Schultage bis zu den nächsten Ferien und listet die folgenden Termine. Der dritte Kasten vergleicht eine Ferienart über alle Länder, etwa die Sommerferien 2026 von Hessen bis Bayern, und zeigt, welche Länder keine Winter- oder Pfingstferien haben.

Drei Beispiele:

  • Niedersachsen 2026: Winterferien 2. und 3. Februar, Osterferien 23. März bis 7. April, Pfingsten 26. Mai, Sommerferien 2. Juli bis 12. August, Herbstferien 12. bis 24. Oktober, Weihnachtsferien 23. Dezember bis 9. Januar 2027: 6 Abschnitte, 92 Kalendertage, 68 freie Werktage. Bayern 2027 hat 90 Ferientage mit Sommerferien vom 2. August bis 13. September.
  • Countdown Niedersachsen am 27. Oktober 2026: Die nächsten Ferien sind die Weihnachtsferien ab Mittwoch, 23. Dezember, in 57 Tagen (8 Wochen und 1 Tag), also noch 41 Schultage. In NRW laufen am selben Tag noch die Herbstferien bis 31. Oktober.
  • Sommerferien 2026 im Vergleich: Zuerst Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland am 29. Juni, zuletzt Bayern bis 14. September; an 78 Tagen ist irgendwo in Deutschland Sommerferienzeit. Die Herbstferien 2027 beginnen in Hessen am 4. Oktober und enden in Bayern am 5. November.

Die Termine folgen der Ferienregelung der Kultusministerkonferenz (KMK), die den Rahmen vorgibt und die Sommerferien zwischen den Ländern rotieren lässt; die Länder legen die übrigen Ferien selbst fest und können einzelne Tage ändern. Dazu kommen je Schule ein bis vier bewegliche Ferientage (etwa Rosenmontag oder der Freitag nach Christi Himmelfahrt), die der Rechner nicht kennt. Die gesetzlichen Feiertage je Land zeigt der Feiertage-Rechner, die Brückentage und besten Urlaubsblöcke der Brückentage-Rechner, die Arbeitstage zwischen zwei Daten der Arbeitstage-Rechner, den Urlaubsanspruch bei Teilzeit der Urlaubsanspruch-Rechner, und wann die Sonne in den Ferien aufgeht, der Sonnenaufgang-Rechner.

Wissenswertes zum Thema

Wer die Schulferien festlegt

Schule ist Ländersache, und so legt jedes Bundesland seine Ferien selbst fest, in der Regel für mehrere Jahre im Voraus. Damit nicht alle 16 Länder gleichzeitig an die Nordsee fahren, stimmt die Kultusministerkonferenz die Sommerferien seit 1964 ab: Fünf Ländergruppen wechseln sich in einem rollierenden System ab, sodass der Beginn über die Jahre zwischen Ende Juni und Ende Juli wandert; Bayern und Baden-Württemberg sind von der Rotation ausgenommen und liegen immer am Ende, offiziell wegen Pfingstferien und Erntezeiten. Der Gesamtzeitraum der Sommerferien ist auf 90 Tage begrenzt, jede Ferienzeit dauert sechs Wochen plus die Wochenenden. Die übrigen Ferien verteilen die Länder frei: Weihnachtsferien bis Anfang Januar, Osterferien um die Kar- und Osterwoche, Herbstferien im Oktober; Winterferien im Februar gibt es in den östlichen Ländern, in Bayern (Faschingsferien) und als Kurzferien in Niedersachsen, Bremen und Hamburg (dort nur ein Tag), Pfingstferien von zwei Wochen in Bayern und Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland verzichten ganz darauf. Hamburg nennt die Osterferien Frühjahrsferien und legt sie in den März, Berlin und Brandenburg stimmen ihre Termine ab.

Wie viele Ferientage ein Schuljahr hat

Alle Länder kommen auf etwa 75 Ferienwerktage im Schuljahr, unterschiedlich verteilt; dazu kommen bewegliche Ferientage, gesetzliche Feiertage und je nach Land Studientage. Bei 365 Tagen, 104 Wochenendtagen, rund 10 Feiertagen und 75 Ferienwerktagen bleiben etwa 185 bis 190 Unterrichtstage, was dem Richtwert von 188 entspricht, den die KMK für die Stundentafeln nutzt. Die Zahl der Kalendertage in den Ferien schwankt zwischen 88 und 95, weil Wochenenden am Rand mal mitgezählt werden und mal nicht: Beginnen Ferien an einem Samstag, ist der Freitag davor der letzte Schultag, enden sie an einem Samstag, beginnt die Schule am Montag. Für Eltern zählt daher weniger die Summe als die Lage: Kurze Ferienabschnitte wie Pfingsten in Niedersachsen (ein Tag) oder Herbstferien in Bayern (vier Tage) sind schwerer zu überbrücken als lange, und Winterferien von zwei Wochen wie in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern erleichtern den Skiurlaub.

Ferien, Reisepreise und Pflichten

Die Reisepreise folgen den Ferien: Pauschalreisen und Ferienhäuser kosten in den Sommerferien 30 bis 60 Prozent mehr als in der Nebensaison, und besonders teuer wird es, wenn die großen Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg gleichzeitig frei haben, 2026 also Anfang August. Wer in der ersten Woche seines Landes verreist, trifft im Süden noch auf Schulzeit und umgekehrt; der Ländervergleich im Rechner zeigt die Überschneidungen. Eltern dürfen Kinder nicht vor den Ferien aus der Schule nehmen: Das verstößt gegen die Schulpflicht, kostet je nach Land 35 bis 2.500 Euro Bußgeld, und Fluggesellschaften müssen an der Grenze die Schulbescheinigung sehen; Beurlaubungen gibt es nur für wichtige Gründe wie Familienfeiern oder Kuren, nicht für günstige Flüge. Arbeitnehmer mit schulpflichtigen Kindern haben nach dem Bundesurlaubsgesetz keinen Anspruch auf Urlaub in den Ferien, werden bei der Urlaubsplanung aber vorrangig berücksichtigt, wenn Kollegen ohne Kinder dieselbe Zeit wollen.

Ein Stück Geschichte

Die Sommerferien haben einen landwirtschaftlichen Ursprung: Bis ins 19. Jahrhundert gab es "Ernteferien", weil Kinder auf dem Feld gebraucht wurden, und die "Hundstagsferien" im Hochsommer, weil die Klassenräume zu heiß waren. Preußen regelte die Ferien 1830 erstmals einheitlich, die Weimarer Republik führte 1919 den Begriff Sommerferien ein, und die ersten Versuche, die Länder zu staffeln, gab es bereits in den 1920er-Jahren, um die Eisenbahn zu entlasten. Nach dem Krieg wurden die Ferien zum Politikum: Mit dem Wirtschaftswunder und dem Auto fuhren Millionen Familien gleichzeitig nach Italien, die Autobahnen verstopften, und 1964 einigten sich die Kultusminister im Hamburger Abkommen auf das rollierende System. Seither gibt es Streit um die Sonderrolle Bayerns und Baden-Württembergs, die 2019 von den anderen Ländern erneut vergeblich eingefordert wurde. Die Winterferien im Osten gehen auf die DDR zurück, wo im Februar zwei Wochen frei waren, und wurden nach 1990 beibehalten.

Praktische Tipps

Buchen Sie Sommerurlaub früh und schauen Sie auf die Nachbarländer: Wer in Niedersachsen wohnt und an die Ostsee will, sollte die Ferien von Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kennen, weil dort die Preise steigen. Nutzen Sie bewegliche Ferientage, Brückentage und Betriebsferien für Kurzreisen außerhalb der Hauptsaison. Prüfen Sie die Termine vor dem Buchen auf der Seite Ihres Kultusministeriums, Änderungen sind selten, kommen aber vor. Und denken Sie an die Betreuung in den Herbst- und Winterferien, wenn Hort und Kita eigene Schließzeiten haben, die mit den Schulferien nicht übereinstimmen müssen.

Häufige Fragen

Wann sind die Sommerferien 2026?

Zuerst in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vom 29. Juni bis 7. August, dann Bremen und Niedersachsen ab 2. Juli, Berlin und Brandenburg ab 9. Juli, NRW vom 20. Juli bis 1. September, Baden-Württemberg ab 30. Juli und Bayern vom 3. August bis 14. September.

Wann sind die Weihnachtsferien 2026/2027?

Meist vom 23. Dezember 2026 bis 2. Januar 2027 (Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen), in Niedersachsen, Bremen und Baden-Württemberg bis 9. Januar, in Hessen bis 12. Januar, in NRW bis 6. Januar. Hamburg und das Saarland beginnen schon am 21. Dezember.

Welche Bundesländer haben Winterferien?

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (eine bis zwei Wochen im Februar), Bayern (Faschingsferien, eine Woche) sowie Niedersachsen und Bremen mit zwei Tagen und Hamburg mit einem Tag. Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein haben keine.

Welche Länder haben keine Pfingstferien?

Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Bayern und Baden-Württemberg haben zwei Wochen, die meisten anderen Länder nur den Pfingstdienstag oder den Freitag nach Himmelfahrt als Ferientag.

Warum sind Bayern und Baden-Württemberg immer zuletzt dran?

Beide Länder sind von der Rotation der KMK ausgenommen, begründet mit ihren zweiwöchigen Pfingstferien und früher mit der Erntezeit. Die übrigen 14 Länder wechseln sich in fünf Gruppen ab, sodass der Ferienbeginn über die Jahre zwischen Ende Juni und Ende Juli wandert.

Wie viele Ferientage hat ein Schuljahr?

Rund 75 Ferienwerktage plus Feiertage und ein bis vier bewegliche Ferientage je Schule; als Kalendertage je nach Land und Jahr 88 bis 95. Übrig bleiben etwa 188 Unterrichtstage.

Darf ich mein Kind vor den Ferien aus der Schule nehmen?

Nein, das verletzt die Schulpflicht und kann je nach Bundesland Bußgelder von 35 bis 2.500 Euro nach sich ziehen; an Flughäfen wird in der Ferienrandzeit kontrolliert. Beurlaubungen gibt es nur auf Antrag für wichtige Gründe, nicht für günstigere Reisen.

Sind die Termine verbindlich?

Die Termine entsprechen der Ferienregelung der Kultusministerkonferenz mit Stand Oktober 2026. Die Länder können einzelne Tage ändern; maßgeblich ist die Veröffentlichung des jeweiligen Kultusministeriums. Bewegliche Ferientage legt jede Schule selbst fest.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: Kultusministerkonferenz (KMK): Ferienregelung, Ferientermine 2026 und 2027, Kultusministerien der Länder: Ferienordnungen, Hamburger Abkommen zur Vereinheitlichung auf dem Gebiete des Schulwesens (1964), Abschnitt Ferien, Schulgesetze der Länder (Schulpflicht, Beurlaubung, Bußgelder), Bundesurlaubsgesetz § 7 (Berücksichtigung von Urlaubswünschen)