Seitenverhältnis-Rechner
Seitenverhältnis eines Bildes und die Maße beim Skalieren, für Web, Social Media, Druck und Video.
Welches Seitenverhältnis hat mein Bild und wie groß wird es skaliert?
Breite, Höhe und gewünschte neue Breite.
Beispiel: 4000 × 3000 px ist 4:3, bei 1600 breit 1200 hoch
So funktioniert der Seitenverhältnis-Rechner
Der Seitenverhältnis-Rechner nimmt Breite und Höhe in Pixeln und nennt das Seitenverhältnis als gekürzten Bruch, 16:9, 4:3, 3:2, 4:5, und als Dezimalzahl, dazu die Megapixel. Mit einer neuen Breite berechnet er die passende Höhe, damit nichts verzerrt, die Skalierung in Prozent und die Maße für drei Standardfälle: 1920 Pixel breit für Full HD, 1080 hoch für Hochformat und 1200 breit fürs Web. Für alles, was Bilder skalieren, Videos einpassen oder Bildschirme vergleichen heißt.
Merksatz: Beim Skalieren bleibt das Verhältnis, nicht die Pixelzahl, und wer nur eine Seite ändert, verzerrt. Die Eselsbrücke: neue Höhe ist neue Breite mal Höhe durch Breite; bei 16:9 ist die Höhe 56,25 Prozent der Breite, bei 4:3 sind es 75, bei 3:2 sind es 66,7, bei 1:1 gleich, und die Megapixel sind Breite mal Höhe durch eine Million.
Drei Beispiele:
- 4000 × 3000 Pixel: 4:3, Verhältnis 1,3333, 12 Megapixel; bei 1600 breit 1200 hoch, Skalierung 40 Prozent; bei 1920 breit 1440 hoch, bei 1080 hoch 1440 breit, bei 1200 breit 900 hoch.
- 1920 × 1080: 16:9, 1,7778, 2,07 Megapixel; bei 1280 breit 720 hoch, 66,7 Prozent.
- 1080 × 1350, das Instagram-Hochformat: 4:5, 0,8, 1,46 Megapixel; bei 600 breit 750 hoch, bei 1080 hoch 864 breit.
Formeln: Verhältnis = Breite / Höhe, gekürzt mit dem ggT, neue Höhe = neue Breite × Höhe / Breite, Megapixel = Breite × Höhe / 1.000.000, Skalierung = neue Breite / Breite × 100. Die Diagonale in Zoll zum Pixelmaß rechnet der Längen-Umrechner, Farbwerte für den Hintergrund der Farbumrechner.
Wissenswertes zum Thema
Die gängigen Seitenverhältnisse und wo sie gelten
16:9 ist das Format von Fernsehen, Monitoren, YouTube und den meisten Laptops, 1920 × 1080 bei Full HD, 3840 × 2160 bei 4K, 1280 × 720 bei HD. 4:3 war das Format der Röhrenfernseher und ist das der meisten Kompaktkameras und Smartphone-Sensoren, 4000 × 3000 bei 12 Megapixeln, dazu iPad und Beamer. 3:2 ist das Kleinbildformat aus der analogen Fotografie, 36 × 24 Millimeter, und das der Spiegelreflex- und Systemkameras, 6000 × 4000 bei 24 Megapixeln, auch die Fotoabzüge 10 × 15 und 13 × 18 cm. 1:1 ist das Quadrat, Instagram-Klassiker und Profilbild. 4:5 ist das Instagram-Hochformat, 1080 × 1350, das mehr Platz im Feed nimmt, 9:16 das Hochkant-Video von Reels, TikTok und Stories, 1080 × 1920. Das Format 21:9 ist das Kinoformat und der Ultrawide-Monitor, 2560 × 1080 oder 3440 × 1440, 16:10 das der MacBooks und vieler Business-Laptops, 1920 × 1200, 3:4 das Hochformat von Tablets. Beim Druck gilt DIN A mit der Wurzel aus 2, 1:1,414, das in kein Pixelformat passt und beschnitten werden muss, und Fotobücher nehmen 3:2 oder 4:3. Wer ein 4:3-Foto auf 16:9 bringt, verliert oben und unten 25 Prozent, wer ein 16:9-Bild auf 1:1 schneidet, links und rechts 44 Prozent, deshalb fotografiert man mit Rand für den späteren Schnitt. Welche Diagonale ein Monitor bei 16:9 in Zentimetern hat, rechnet der Längen-Umrechner aus Zoll um.
Skalieren ohne Verzerrung: Pixel, Auflösung, Dateigröße
Skalieren ändert die Pixelzahl, nicht das Verhältnis: Das 4000 × 3000 Bild wird bei 1600 Breite zu 1600 × 1200, 40 Prozent der Kantenlänge, aber nur 16 Prozent der Pixel, 1,92 statt 12 Megapixel, und die Dateigröße sinkt entsprechend, von 4 Megabyte JPEG auf 500 Kilobyte. Verkleinern ist verlustarm, Vergrößern erfindet Pixel, und über 150 bis 200 Prozent wird es sichtbar weich, weshalb man Originale in voller Größe aufhebt und für jeden Zweck neu verkleinert. Fürs Web gelten 1200 bis 1600 Pixel Breite für Inhaltsbilder, 1920 für Hintergründe, 2400 für Retina-Displays mit doppelter Pixeldichte, und Bilder sollten unter 200 Kilobyte bleiben, als WebP oder komprimiertes JPEG, weil jedes Bild die Ladezeit und damit das Google-Ranking beeinflusst. Für Social Media gelten die Plattformmaße, Instagram 1080 breit in 1:1, 4:5 oder 9:16, Facebook 1200 × 630 für Linkvorschauen, LinkedIn 1200 × 627, YouTube-Thumbnail 1280 × 720, Open-Graph-Bilder 1200 × 630 mit 1,91:1. Für den Druck zählt nicht die Pixelzahl, sondern die Dichte: 300 dpi heißt 300 Pixel je Zoll, ein Foto mit 4000 × 3000 Pixeln reicht so für 34 × 25 Zentimeter, bei 150 dpi für ein Poster von 68 × 51, und wer es größer will, braucht mehr Pixel oder Abstand zum Betrachter. Video skaliert nach Zeilen, 1080p auf 720p ist 66,7 Prozent, auf 4K das Doppelte. In CSS hält object-fit: cover das Verhältnis beim Einpassen und schneidet, contain hält es und lässt Rand, und aspect-ratio: 16 / 9 reserviert den Platz, bevor das Bild lädt. Die Zeichen eines Alt-Textes, der zu jedem Bild gehört, zählt der Zeichenzähler.
Von Pixeln zu Bruch: So entsteht 16:9
Das Verhältnis entsteht, indem man Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler kürzt: 1920 und 1080 haben den ggT 120, 1920 durch 120 ist 16, 1080 durch 120 ist 9; 4000 und 3000 haben den ggT 1000, also 4:3; 1080 und 1350 den ggT 270, also 4:5. Krumme Pixelmaße ergeben krumme Brüche, 1366 × 768 ist exakt 683:384, was jeder als 16:9 liest, weil 1366 × 9/16 gleich 768,4 ist, und der Rechner zeigt in solchen Fällen den gekürzten Bruch und die Dezimalzahl 1,7786, an der man das Nächstliegende erkennt. Beim Skalieren entstehen Nachkommastellen, 1366 auf 1200 breit gibt 674,7 hoch, und Bildprogramme runden auf ganze Pixel, was das Verhältnis um ein Tausendstel verschiebt, unsichtbar. Die Dezimalzahl ist praktisch für CSS und Berechnungen, 1,7778 für 16:9, 1,3333 für 4:3, 1,5 für 3:2, 0,8 für 4:5, 0,5625 für 9:16, und die Umkehrung ist das Hochformat. Die Megapixel sind die Pixelzahl durch eine Million, 12 bei 4000 × 3000, 2,07 bei Full HD, 8,3 bei 4K, 48 bei modernen Smartphones, die intern aber auf 12 zusammenfassen. Der ggT, der das Verhältnis kürzt, kommt aus dem ggT-kgV-Rechner, und wer das Verhältnis als Prozentsatz braucht, nutzt den Prozentrechner.
Ein Stück Geschichte: Wie 16:9 die Welt eroberte
Das Kinoformat war seit Edison und den Lumières 4:3, genauer 1,33:1, weil der 35-Millimeter-Film mit vier Perforationslöchern je Bild dieses Verhältnis ergab, und das Fernsehen übernahm es in den 1930ern; die Academy of Motion Picture Arts and Sciences legte 1932 das Academy-Format 1,375:1 fest, als der Tonstreifen Platz brauchte. Als das Fernsehen in den 1950ern dem Kino Zuschauer nahm, antwortete Hollywood mit Breitwand, CinemaScope 2,35:1 ab 1953, und das Fernsehen blieb bei 4:3 bis in die 1990er. Das 16:9 erfand Kerns Powers, ein Ingenieur der SMPTE, 1984 als Kompromiss: Er legte die gängigen Film- und Fernsehformate übereinander und suchte das Rechteck, in das alle mit dem geringsten Verlust passen, das geometrische Mittel zwischen 4:3 und 2,35:1, und das war 1,78:1, also 16:9, das Format für HDTV, das Japan ab 1989 sendete und das mit der Flachbildschirm-Welle ab 2005 jeden Fernseher und Monitor übernahm. Die Smartphone-Kamera blieb beim 4:3 des Sensors, und die sozialen Netzwerke erfanden ihre eigenen Formate: Instagram startete 2010 mit dem Quadrat nach dem Vorbild der Polaroid- und Kodak-Instamatic-Bilder, erlaubte 2015 Hoch- und Querformat und machte 4:5 zum Standard, TikTok 2016 das 9:16, das Hochkantvideo, gegen das sich das Kino hundert Jahre gewehrt hatte. Der Rechner kürzt Powers' Kompromiss mit Euklids Algorithmus.
Praktische Tipps
Skalieren Sie immer über eine Seite und lassen Sie die andere rechnen, nie beide frei. Heben Sie das Original auf und exportieren Sie je Zweck eine Kopie. Fotografieren Sie mit Rand, wenn Sie das Bild später in 1:1 oder 16:9 brauchen. Halten Sie Webbilder unter 1600 Pixel und 200 Kilobyte. Prüfen Sie für Druck die Pixel je Zoll, 300 dpi für Fotos, 150 für Poster. Nutzen Sie in CSS aspect-ratio und object-fit statt fester Höhen. Und merken Sie sich 56,25 Prozent als Höhe von 16:9, das ist die Zahl für responsive Videos. Welche Farbe der Rand beim Einpassen haben darf, mit Kontrast zum Bild, prüft der Farbumrechner.
Häufige Fragen
Wie berechne ich das Seitenverhältnis eines Bildes?
Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler kürzen: 1920 × 1080 durch 120 ergibt 16:9, 4000 × 3000 durch 1000 ergibt 4:3, 1080 × 1350 durch 270 ergibt 4:5. Als Dezimalzahl Breite durch Höhe, 1,7778, 1,3333 oder 0,8. Der Rechner zeigt beides plus Megapixel.
Wie hoch wird mein Bild bei einer neuen Breite?
Neue Breite mal Höhe durch Breite: 4000 × 3000 bei 1600 breit ergibt 1600 × 3000 / 4000 = 1200 hoch, Skalierung 40 Prozent. 1920 × 1080 bei 1280 breit ergibt 720 hoch. Wer nur eine Seite ändert, verzerrt das Bild; der Rechner rechnet die zweite passend.
Welche Maße haben 16:9, 4:3 und 3:2?
16:9: 1280 × 720, 1920 × 1080, 3840 × 2160, Höhe 56,25 Prozent der Breite. 4:3: 1024 × 768, 1600 × 1200, 4000 × 3000, Höhe 75 Prozent. 3:2: 3000 × 2000, 6000 × 4000, Höhe 66,7 Prozent. 4:5 Hochformat: 1080 × 1350, und 9:16 Hochkantvideo: 1080 × 1920.
Welche Bildgrößen brauche ich für Social Media?
Instagram 1080 Pixel breit in 1:1, 4:5 mit 1080 × 1350 oder 9:16 mit 1080 × 1920 für Reels und Stories; Facebook und LinkedIn Linkbilder 1200 × 630; YouTube-Thumbnails 1280 × 720; Open-Graph-Bilder 1200 × 630 im Verhältnis 1,91:1. Immer in voller Größe hochladen, die Plattform verkleinert selbst.
Wie groß darf ich ein Bild drucken?
Pixel durch dpi ergibt Zoll: 4000 × 3000 Pixel bei 300 dpi sind 13,3 × 10 Zoll, also 34 × 25 cm; bei 150 dpi für Poster 68 × 51 cm. Für ein A4-Foto bei 300 dpi braucht man etwa 3500 × 2480 Pixel, 8,7 Megapixel. Vergrößern über 200 Prozent wird sichtbar weich.
Was sind Megapixel?
Breite mal Höhe durch eine Million: 4000 × 3000 sind 12 Megapixel, 1920 × 1080 sind 2,07, 4K mit 3840 × 2160 sind 8,3. Beim Verkleinern auf 40 Prozent der Kantenlänge bleiben nur 16 Prozent der Pixel, aus 12 Megapixeln werden 1,92, und die Dateigröße sinkt entsprechend.
Wie passe ich ein 4:3-Foto in 16:9 ein?
Entweder beschneiden, dann fehlen oben und unten zusammen 25 Prozent der Höhe, oder mit Rand einpassen, dann bleiben links und rechts Balken. Ein 4000 × 3000 Bild wird beschnitten zu 4000 × 2250. In CSS macht object-fit: cover das Beschneiden und contain das Einpassen automatisch.
Was bedeutet 1366 × 768 als Verhältnis?
Exakt 683:384, praktisch 16:9, weil 1366 × 9 / 16 gleich 768,4 ist; die Hersteller haben die Breite auf eine gerade Zahl gerundet. Der Rechner zeigt den gekürzten Bruch und die Dezimalzahl 1,7786, an der man das nächstliegende Standardformat erkennt.