E-Auto-Ladekosten-Rechner
Stromkosten je 100 Kilometer, Kosten und Dauer einer Ladung und der Vergleich mit dem Verbrenner über ein Jahr.
Was kosten 100 km mit dem E-Auto?
Verbrauch, Strompreis, Ladeverluste.
Beispiel: 22 kWh/100 km an der Säule zu 55 ct kosten 13,31 € je 100 km
Was kostet eine Ladung und wie lange dauert sie?
Akkugröße, Ladestand, Ladeleistung.
Beispiel: 77-kWh-Akku von 10 auf 100 % am 50-kW-Lader: 37,35 €, etwa 1 Std. 59 Min.
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Spart das E-Auto gegenüber dem Verbrenner?
Jahreskosten für Strom und Sprit.
Beispiel: 25.000 km: E-Auto 1.650 €, Verbrenner 2.475 €, Ersparnis 825 €
Was kostet das E-Auto über die Haltedauer im Vergleich zum Verbrenner?
Haltedauer, Kilometer, Kaufpreise, Restwerte, Verbräuche, Energiepreise, Fixkosten.
Beispiel: 8 Jahre, 20.000 km je Jahr: E-Auto 41.078 €, Verbrenner 50.960 €, Vorteil 9.882 €
So funktioniert der E-Auto-Ladekosten-Rechner
Ob das Elektroauto im Betrieb günstiger ist, hängt fast nur davon ab, wo geladen wird: Zu Hause an der Wallbox kostet der Strom 30 bis 40 Cent, am Schnelllader an der Autobahn 55 bis 80. Der Ladekosten-Rechner rechnet die Stromkosten je 100 Kilometer aus Verbrauch, Strompreis und Ladeverlusten, die Kosten und Dauer einer einzelnen Ladung je nach Akkugröße und Ladeleistung, und vergleicht das E-Auto mit dem Verbrenner über ein ganzes Jahr.
Merksatz: Verbrauch mal Strompreis mal 1,1. Die Eselsbrücke: Ein E-Auto mit 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer kostet zu Hause bei 35 Cent rund 7 Euro je 100 Kilometer, ein Benziner mit 7 Litern zu 1,75 Euro gut 12 Euro. Am Schnelllader zu 55 Cent sind es 13 Euro, dann ist der Vorsprung weg.
Drei Beispiele für den Ladekosten berechnen:
- Je 100 Kilometer: 22 Kilowattstunden plus 10 Prozent Ladeverluste sind 24,2 Kilowattstunden aus dem Netz. An der Säule zu 55 Cent kostet das 13,31 Euro, zu Hause zu 35 Cent 8,47 Euro. Bei 15.000 Kilometern im Jahr macht das den Unterschied zwischen 1.270 und 2.000 Euro.
- Eine Ladung: Ein 77-Kilowattstunden-Akku von 10 auf 100 Prozent nimmt 69,3 Kilowattstunden auf, mit Verlusten 76,2 aus dem Netz. Am 50-Kilowatt-Lader zu 49 Cent kostet das 37,35 Euro und dauert etwa zwei Stunden. An der Haushaltssteckdose mit 2,3 Kilowatt dauert eine Ladung von 20 auf 80 Prozent bei 60 Kilowattstunden Akku über 17 Stunden.
- Vergleich im Jahr: 25.000 Kilometer mit 20 Kilowattstunden zu 30 Cent kosten 1.650 Euro Strom, der Verbrenner mit 6 Litern zu 1,65 Euro 2.475 Euro Sprit. Das E-Auto spart 825 Euro, dazu die Kfz-Steuer.
Die Formeln: Kosten je 100 km = Verbrauch × (1 + Ladeverluste) × Strompreis, Ladung = Akku × (Ladestand nachher - vorher) × 1,1 × Preis, Dauer = geladene Energie ÷ Ladeleistung, am Schnelllader mit Aufschlag, weil die Leistung ab 80 Prozent sinkt. Die Ladeverluste liegen an der Wallbox bei etwa 10 Prozent, an der Steckdose bei 15 bis 20. Wie lange die Wallbox für einen bestimmten Akku braucht, rechnet der Wallbox-Rechner; was der Verbrenner je 100 Kilometer kostet, der Spritkosten-Rechner.
Neu ist der vierte Kasten Vollkostenvergleich: Er stellt E-Auto und Verbrenner über die ganze Haltedauer gegenüber, mit Wertverlust aus Kaufpreis und Restwert, Energie, Versicherung, Wartung und Steuer. Über 6 Jahre und 15.000 Kilometer im Jahr kostet ein E-Auto für 42.000 Euro mit 40 Prozent Restwert und 35 Cent Haushaltsstrom 38.037 Euro, ein Verbrenner für 34.000 Euro mit 45 Prozent Restwert 37.938 Euro, der Verbrenner liegt knapp vorn. Mit Solarstrom zu 15 Cent dreht sich das Bild, dann ist das E-Auto um 3.465 Euro günstiger, und über 8 Jahre mit 20.000 Kilometern im Beispiel um 9.882 Euro. Die Rechnung für den Verbrenner allein zeigt der Autokosten-Rechner.
Wissenswertes zum Thema
Wo laden: Die vier Preisklassen
Der Strompreis fürs Auto ist keine Zahl, sondern vier. Zu Hause am Haushaltstarif kostet die Kilowattstunde 30 bis 40 Cent, mit einem Autostromtarif mit separatem Zähler und reduzierten Netzentgelten 20 bis 28 Cent, mit eigener Photovoltaik im Sommer unter 10 Cent. An öffentlichen Normalladern mit 11 oder 22 Kilowatt liegen die Preise bei 40 bis 60 Cent, an Schnellladern mit 50 bis 400 Kilowatt bei 55 bis 80 Cent, mit Ad-hoc-Zahlung per Karte oft am oberen Ende, mit Vertrag oder Abo darunter. Wer zu 80 Prozent zu Hause lädt und nur auf Reisen schnell, kommt im Schnitt auf 35 bis 40 Cent und fährt deutlich günstiger als ein Verbrenner; wer in der Stadt ohne eigene Wallbox nur öffentlich lädt, zahlt so viel wie für Benzin oder mehr. Der erste Kasten rechnet mit dem Preis, den Sie eintragen; für die Jahresrechnung lohnt ein gewichteter Durchschnitt. Dazu kommen bei manchen Anbietern Blockiergebühren, wenn das Auto nach dem Laden an der Säule bleibt, meist ab der vierten Stunde oder nach dem Ende des Ladevorgangs am Schnelllader.
Verbrauch und Ladeverluste: Die Zahl vom Bordcomputer stimmt nicht ganz
Der Bordcomputer zeigt, was der Akku abgibt, 15 bis 25 Kilowattstunden je 100 Kilometer je nach Fahrzeug, Tempo und Jahreszeit. Bezahlt wird aber, was aus dem Netz kommt, und das ist mehr: Beim Laden gehen 10 Prozent an der Wallbox und 15 bis 20 Prozent an der Haushaltssteckdose verloren, in Ladegerät, Kabel und Akkuheizung, bei Kälte mehr. Der Stromverbrauch des E-Autos steigt im Winter um 20 bis 30 Prozent durch Heizung und kalten Akku, auf der Autobahn bei 130 um ein Drittel gegenüber Landstraße, und ein SUV braucht ein Viertel mehr als ein Kompaktwagen. Der Rechner schlägt die Ladeverluste auf den Verbrauch auf; tragen Sie den Winterverbrauch ein, wenn Sie ehrlich rechnen wollen. Und die Akkugröße im zweiten Kasten ist die netto nutzbare, die der Hersteller angibt, nicht die Bruttokapazität; ein Akku mit 82 Kilowattstunden brutto hat oft 77 netto. Was eine Batterie an Kapazität in Amperestunden oder Wattstunden hat, rechnet der Batteriekapazitäts-Rechner um.
Ladedauer: Kilowatt, Ladekurve und die 80-Prozent-Regel
Die Ladedauer ist Energie geteilt durch Leistung, und die Leistung hängt an beiden Enden: Die Säule liefert 11, 22, 50 oder bis zu 400 Kilowatt, das Auto nimmt an, was sein Ladegerät kann, bei Wechselstrom meist 11 Kilowatt, bei Gleichstrom je nach Modell 50 bis 270. An der Wallbox mit 11 Kilowatt dauert eine Ladung von 20 auf 80 Prozent bei 60 Kilowattstunden rund dreieinhalb Stunden, an der Haushaltssteckdose mit 2,3 Kilowatt über 17 Stunden; die Steckdose ist für den Notfall, nicht für den Alltag, und bei täglichem Laden eine Brandgefahr ohne geprüfte Leitung. Am Schnelllader gilt die Ladekurve: Bis etwa 80 Prozent lädt das Auto mit voller Leistung, danach drosselt es zum Schutz des Akkus stark, und die letzten 20 Prozent dauern so lange wie die 60 davor. Der Rechner rechnet an Schnellladern deshalb mit Aufschlag. Die Faustregel für Reisen: von 10 auf 80 laden, nicht auf 100, und lieber zweimal kurz als einmal lang. Für den Akku ist das ebenfalls besser; wer zu Hause lädt, hält ihn zwischen 20 und 80 Prozent und lädt nur vor langen Fahrten voll.
Ein Stück Geschichte: Das Elektroauto war zuerst da
Um 1900 fuhren in New York mehr Elektroautos als Benziner. Sie waren leise, sauber, ließen sich ohne Kurbel starten und wurden vor allem von Frauen gefahren, die Werbung sprach die „Dame von Welt“ an; Ferdinand Porsche baute 1898 sein erstes Auto als Elektrowagen mit Radnabenmotoren. Was dem Elektroauto den Garaus machte, war nicht die Technik, sondern das Tankstellennetz: Benzin ließ sich in Kanistern an jede Landstraße bringen, Strom nicht, und als Ford 1908 das Model T für wenige hundert Dollar anbot und 1912 der elektrische Anlasser die Kurbel überflüssig machte, war die Sache für hundert Jahre entschieden. Die Rückkehr begann mit dem Lithium-Ionen-Akku der 1990er, dem Tesla Roadster 2008 und dem Nissan Leaf 2010; in Deutschland kam der Durchbruch mit der Kaufprämie ab 2016 und der Kfz-Steuerbefreiung, und 2025 war jeder fünfte Neuwagen elektrisch. Das Ladenetz, das 1910 fehlte, gibt es jetzt: über 150.000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland, ein Viertel davon Schnelllader. Was blieb, ist die Frage von damals, wo der Strom herkommt und was er kostet, und genau die beantwortet der Rechner.
Praktische Tipps
Rechnen Sie Ihre Ladekosten mit dem gewichteten Preis aus Heim- und Fremdladen, und prüfen Sie einen Autostromtarif mit eigenem Zähler, wenn Sie mehr als 10.000 Kilometer im Jahr fahren; die Ersparnis liegt bei 200 bis 400 Euro. Laden Sie unterwegs mit einer Ladekarte oder App mit festen Preisen statt ad hoc, und schauen Sie vor dem Einstecken auf den Preis je Kilowattstunde, der seit 2023 angezeigt werden muss. Laden Sie am Schnelllader nur bis 80 Prozent. Nutzen Sie die Ladung zu Hause nachts oder mittags, wenn ein dynamischer Tarif den Strom billig macht. Und vergessen Sie bei der Gesamtrechnung die anderen Posten nicht: Die Kfz-Steuer entfällt bis 2035, Wartung ist günstiger, die Versicherung ähnlich, der Wertverlust bislang höher. Was die Steuer beim Verbrenner kostet, zeigt der Kfz-Steuer-Rechner; was eine eigene Solaranlage für den Ladestrom bringt, der PV-Rechner.
Häufige Fragen
Was kosten 100 Kilometer mit dem E-Auto?
Verbrauch mal Strompreis mal 1,1 für Ladeverluste. 18 Kilowattstunden zu 35 Cent zu Hause kosten 6,93 Euro, 22 Kilowattstunden am Schnelllader zu 55 Cent 13,31 Euro. Ein Benziner mit 7 Litern zu 1,75 Euro liegt bei 12,25 Euro.
Was kostet eine volle Ladung?
Akkugröße mal Ladehub mal 1,1 mal Strompreis. Ein 77-Kilowattstunden-Akku von 10 auf 100 Prozent zieht 76,2 Kilowattstunden aus dem Netz und kostet zu 49 Cent 37,35 Euro, zu Hause zu 35 Cent 26,67 Euro.
Wie lange dauert das Laden?
Energie geteilt durch Ladeleistung. 60 Kilowattstunden von 20 auf 80 Prozent dauern an der Wallbox mit 11 Kilowatt etwa 3 Stunden 36 Minuten, an der Haushaltssteckdose mit 2,3 Kilowatt über 17 Stunden, am 50-Kilowatt-Lader rund eine Stunde.
Was sind Ladeverluste?
Der Strom, der beim Laden in Ladegerät, Kabel und Akkutemperierung verloren geht, bevor er im Akku ankommt. An der Wallbox etwa 10 Prozent, an der Haushaltssteckdose 15 bis 20 Prozent, bei Kälte mehr. Der Rechner schlägt sie auf den Verbrauch auf.
Ist das E-Auto im Betrieb günstiger als ein Verbrenner?
Beim Laden zu Hause deutlich: Bei 25.000 Kilometern kostet der Strom 1.650 Euro, der Sprit 2.475 Euro, Ersparnis 825 Euro plus Kfz-Steuer. Wer nur öffentlich am Schnelllader lädt, zahlt mit 13 Euro je 100 Kilometer so viel wie für Benzin oder mehr.
Was kostet Strom an der Ladesäule?
An Normalladern mit 11 oder 22 Kilowatt 40 bis 60 Cent, an Schnellladern 55 bis 80 Cent je Kilowattstunde, ad hoc am teuersten, mit Ladekarte oder Abo günstiger. Der Preis muss seit 2023 an der Säule angezeigt werden.
Warum lädt man am Schnelllader nur bis 80 Prozent?
Weil das Auto ab etwa 80 Prozent die Ladeleistung zum Schutz des Akkus stark drosselt und die letzten 20 Prozent so lange dauern wie die 60 davor. Auf Reisen ist zweimal kurz schneller als einmal voll, und dem Akku tut es gut.
Lohnt sich ein eigener Autostromtarif?
Ab etwa 10.000 Kilometern im Jahr. Mit separatem Zähler und reduzierten Netzentgelten kostet die Kilowattstunde 20 bis 28 Cent statt 30 bis 40, das spart 200 bis 400 Euro im Jahr. Voraussetzung ist eine steuerbare Wallbox.
Ist das E-Auto über die Haltedauer günstiger als der Verbrenner?
Es hängt an Kaufpreis, Restwert und Strompreis. Über 6 Jahre und 15.000 Kilometer kostet ein E-Auto für 42.000 Euro mit Haushaltsstrom zu 35 Cent 38.037 Euro, ein Verbrenner für 34.000 Euro 37.938 Euro. Mit 15 Cent Solarstrom spart das E-Auto 3.465 Euro, über 8 Jahre und 20.000 Kilometer 9.882 Euro.