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kWh-Rechner

Watt mal Stunden durch 1.000 sind kWh, dazu Kosten je kWh und Jahreskosten eines Geräts.

Wie viele kWh verbraucht ein Gerät?

Watt mal Stunden geteilt durch 1.000.

Beispiel: 60 W über 8 Stunden sind 0,48 kWh

Was kosten x kWh?

Energiemenge mal Arbeitspreis.

Beispiel: 1.000 kWh zu 29 ct kosten 290 €

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Was kostet ein Gerät im Jahr?

Mit Laufzeit, Tagen und Strompreis.

Beispiel: 150 W täglich 4 Stunden bei 32 ct kosten 70,08 € im Jahr

So funktioniert der kWh-Rechner

Der kWh-Rechner rechnet in drei Kästen, was auf der Stromrechnung steht: Erst Watt in Kilowattstunden, Leistung mal Laufzeit durch 1.000, mit Kosten zum Standardpreis und Hochrechnung auf das Jahr; dann die Kosten je kWh, Verbrauch mal Arbeitspreis, mit Cent je Kilowattstunde und Preis je 100 kWh; und zuletzt die Stromkosten eines Geräts im Jahr aus Leistung, Laufzeit pro Tag, Tagen im Jahr und Ihrem Strompreis, mit Verbrauch und Kosten je Tag, Monat und Betriebsstunde. Das ist der Rechner für die Frage, was der Heizlüfter, der Kühlschrank oder der Gaming-PC wirklich kostet.

Merksatz: Watt ist die Leistung im Moment, Kilowattstunden sind die Energie über die Zeit, und nur die zahlt man; ein 2.000-Watt-Gerät kostet nichts, solange es aus ist, und 70 Cent je Stunde, wenn es läuft. Die Eselsbrücke: Watt mal Stunden, drei Nullen weg, mal Preis.

Drei Beispiele:

  • 60 W über 8 Stunden: 480 Wh, 0,48 kWh, bei 35 Cent 17 Cent; täglich übers Jahr 175 kWh.
  • 1.000 kWh zu 29 Cent: 290 €, 29 € je 100 kWh; 250 kWh zu 35 Cent sind 87,50 €.
  • Gerät mit 150 W, 4 Stunden täglich, 365 Tage, 32 Cent: 0,6 kWh am Tag, 219 kWh im Jahr, 70,08 €, 5,84 € im Monat; ein 2.000-W-Heizlüfter eine halbe Stunde täglich bei 35 Cent: 365 kWh, 127,75 € im Jahr.

Formeln: kWh = Watt × Stunden / 1.000, Kosten = kWh × Preis je kWh, Jahreskosten = Watt × Stunden/Tag × Tage / 1.000 × Preis. Den Verbrauch des ganzen Haushalts nach Personen und Geräten schätzt der Stromverbrauch-Rechner, die Rechnung mit Grundpreis und Abschlag der Stromkosten-Rechner.

Wissenswertes zum Thema

Watt, Wattstunden, Kilowattstunden: Die Einheiten der Stromrechnung

Watt misst Leistung, also wie viel Energie je Sekunde fließt, und steht auf dem Typenschild jedes Geräts als Höchstwert; Wattstunden und Kilowattstunden messen Energie, Leistung mal Zeit, und die Kilowattstunde, 1.000 Wattstunden, ist die Einheit, nach der der Stromzähler zählt und der Versorger abrechnet, 2026 im Schnitt für 30 bis 40 Cent im Arbeitspreis. Eine Kilowattstunde ist ein 1.000-Watt-Gerät eine Stunde lang, ein 100-Watt-Gerät zehn Stunden, ein 10-Watt-Router hundert Stunden, und sie reicht für 50 Stunden LED-Licht, eine Waschmaschinenladung bei 40 Grad, 7 Kilometer mit dem Elektroauto oder 60 Smartphone-Ladungen. Das Typenschild zeigt die Höchstleistung, der echte Verbrauch liegt oft darunter: Ein Kühlschrank mit 100 Watt auf dem Schild läuft nur ein Drittel der Zeit, ein Laptop-Netzteil mit 65 Watt liefert beim Surfen 15, ein Fernseher mit 150 Watt Spitze zieht im Schnitt 80, und für die Rechnung zählt die mittlere Leistung über die Laufzeit, die ein Steckdosenmessgerät für 15 Euro in einer Woche ermittelt. Geräte mit Heizwendel oder Kompressor sind die großen Verbraucher, Wasserkocher 2.000 Watt, Backofen 3.000, Durchlauferhitzer 21.000, Wärmepumpe 3.000, und bei ihnen zählt die Zeit, 3 Minuten Wasserkocher sind 0,1 kWh, 3,5 Cent. Der Standby-Verbrauch von Fernseher, Router, Konsole und Ladegeräten addiert sich auf 50 bis 100 Watt dauerhaft, 440 bis 880 kWh im Jahr, ein Fünftel mancher Stromrechnung. Welche Leistung ein Gerät bei gegebener Spannung und Stromstärke hat, rechnet der Watt-Rechner aus Volt und Ampere.

Was Geräte im Jahr kosten: Die Rangliste

Mit dem dritten Kasten lässt sich der Haushalt durchrechnen, und die Reihenfolge überrascht oft: Der Durchlauferhitzer für die Dusche, 21.000 Watt für 10 Minuten täglich, 3,5 kWh am Tag, 1.278 kWh und 447 Euro im Jahr bei 35 Cent, ist in Wohnungen mit elektrischer Warmwasserbereitung der größte Posten; der Heizlüfter mit 2.000 Watt eine halbe Stunde täglich 128 Euro, zwei Stunden 511; der alte Kühlschrank mit 300 kWh im Jahr 105 Euro, der neue mit 100 kWh 35; der Gaming-PC mit 400 Watt drei Stunden täglich 438 kWh und 153 Euro; der Fernseher mit 80 Watt vier Stunden 117 kWh und 41 Euro; der Wäschetrockner mit 2,5 kWh je Ladung bei 150 Ladungen 375 kWh und 131 Euro; die Waschmaschine mit 0,8 kWh je Ladung 42 Euro; der Geschirrspüler mit 1 kWh je Gang bei 250 Gängen 88 Euro; der Router mit 10 Watt rund um die Uhr 88 kWh und 31 Euro; die LED-Lampe mit 8 Watt vier Stunden täglich 12 kWh und 4 Euro; die alte Glühbirne mit 60 Watt am selben Platz 31 Euro. Das Elektroauto mit 18 kWh je 100 Kilometer und 15.000 Kilometern 2.700 kWh und 945 Euro an der Haussteckdose, die Wärmepumpe mit 4.000 kWh im Jahr 1.400 Euro, beide oft mit eigenem Tarif. Die Rechnung "Watt mal Stunden mal Tage mal Preis" ist dieselbe für alles, und die Laufzeit ist die Stellschraube, die der Rechner über die Zeile "Kosten pro Stunde Betrieb" sichtbar macht. Was das Laden des Elektroautos je 100 Kilometer zu Hause und an der Säule kostet, rechnet der E-Auto-Ladekosten-Rechner.

Typische Fehler beim kWh-Rechnen

Der erste Fehler ist das Vermischen von Watt und Kilowatt, 2.000 Watt sind 2 Kilowatt, und wer 2.000 Kilowatt eingibt, bekommt Kraftwerkszahlen; der Rechner nimmt Watt. Der zweite ist die Typenschildleistung als Dauerleistung, der Kühlschrank mit 100 Watt verbraucht nicht 876 kWh im Jahr, sondern 150 bis 300, weil der Kompressor pausiert; messen oder das Energielabel lesen, auf dem der Jahresverbrauch in kWh steht. Der dritte ist der Grundpreis, den der Rechner nicht enthält, 10 bis 15 Euro im Monat unabhängig vom Verbrauch, der bei kleinen Haushalten ein Drittel der Rechnung ausmacht. Der vierte sind Cent und Euro, 35 Cent sind 0,35 Euro, und das Feld erwartet Euro je kWh. Der fünfte sind Minuten als Stunden, 15 Minuten sind 0,25 Stunden. Der sechste ist der Standby, der bei "Laufzeit 4 Stunden" fehlt und für die restlichen 20 Stunden mit 1 bis 5 Watt weiterläuft. Der siebte ist das Energielabel, dessen kWh-Wert für Waschmaschinen auf 100 Zyklen und für Kühlschränke auf das Jahr gerechnet ist, also je nach Gerät anders zu lesen. Der achte ist der Vergleich von Gas und Strom nur über den kWh-Preis, Gas kostet 10 bis 12 Cent je kWh, aber der Gaskessel nutzt 90 Prozent, die Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom 3 bis 4 kWh Wärme. Was die Wärmepumpe oder der Gaskessel für die Heizung im Jahr kosten, rechnet der Heizkosten-Rechner mit beiden Energieträgern.

Ein Stück Geschichte: Von James Watt zum Stromzähler

James Watt, der die Dampfmaschine 1769 verbesserte, musste seinen Kunden erklären, wie viele Pferde eine Maschine ersetzt, und definierte 1782 die Pferdestärke als 33.000 Fußpfund je Minute, nachdem er Brauereipferde beim Mühlenziehen beobachtet hatte; die Einheit, die seinen Namen trägt, beschloss der britische Wissenschaftsverband 1882, ein Watt ist ein Joule je Sekunde, und 1889 wurde sie international, 1960 Teil des SI-Systems. Die Kilowattstunde als Abrechnungseinheit kam mit den ersten Elektrizitätswerken: Edisons Pearl Street Station in New York lieferte ab 1882 Strom für Glühlampen und rechnete zunächst nach Zahl der Lampen ab, bis Edison 1881 einen chemischen Zähler patentierte, der die abgeschiedene Zinkmenge wog; den ersten brauchbaren Wechselstromzähler baute Ottó Bláthy 1889 in Budapest, den Ferraris-Zähler mit der drehenden Aluminiumscheibe, der bis in die 2010er Jahre in deutschen Kellern lief, Galileo Ferraris 1885 und Westinghouse 1894. In Deutschland lieferte das erste öffentliche Kraftwerk 1885 in Berlin an der Markgrafenstraße Strom für 1.000 Glühlampen, und die Kilowattstunde kostete um 1900 rund 60 Pfennig, das Mehrfache eines Stundenlohns; der reale Preis fiel bis 2000 auf ein Hundertstel und stieg seitdem wieder, 2022 im Spitzenjahr auf über 40 Cent, 2026 auf 30 bis 40. Der Smart Meter, seit 2025 Pflicht für Haushalte über 6.000 kWh, zeigt die Kilowattstunden viertelstündlich, und die Rechnung, die der Rechner macht, liest er direkt ab. Der Rechner rechnet die Einheit, die Watt an Brauereipferden geeicht hat.

Praktische Tipps

Messen Sie Dauerläufer eine Woche lang mit einem Steckdosenmessgerät, das Typenschild lügt. Rechnen Sie Minuten in Stunden um, bevor Sie eintragen. Tragen Sie den Arbeitspreis in Euro je kWh ein, 35 Cent sind 0,35. Nehmen Sie den Standby mit, 24 Stunden mal 3 Watt sind 26 kWh im Jahr. Schauen Sie bei Kühlschrank und Waschmaschine auf das Label statt auf die Watt. Lassen Sie Heizgeräte mit 2.000 Watt die Rechnung machen, bevor Sie sie einschalten. Lesen Sie den Zähler monatlich ab. Und vergleichen Sie beim Tarifwechsel Arbeits- und Grundpreis getrennt. Ob Ihr Haushalt mit seinem Jahresverbrauch über oder unter dem Durchschnitt liegt, zeigt der Stromverbrauch-Rechner.

Häufige Fragen

Wie rechne ich Watt in kWh um?

Watt mal Stunden geteilt durch 1.000: 60 W über 8 Stunden sind 480 Wh oder 0,48 kWh, 1.500 W über 2,5 Stunden sind 3,75 kWh. Bei 35 Cent je kWh kosten die 0,48 kWh 17 Cent. Die Kilowattstunde ist die Einheit, nach der der Zähler zählt und der Versorger abrechnet.

Was kostet eine kWh Strom?

2026 im Arbeitspreis meist 30 bis 40 Cent, dazu ein Grundpreis von 10 bis 15 € im Monat. 1.000 kWh zu 29 Cent kosten 290 €, 250 kWh zu 35 Cent 87,50 €. Der Rechner rechnet mit dem Arbeitspreis, der auf der Rechnung steht; der Grundpreis kommt getrennt dazu.

Was kostet ein Gerät mit 150 Watt im Jahr?

Bei 4 Stunden täglich 0,6 kWh am Tag, 219 kWh im Jahr und 70,08 € bei 32 Cent, also 5,84 € im Monat. Ein 2.000-W-Heizlüfter eine halbe Stunde täglich kostet bei 35 Cent 127,75 € im Jahr, zwei Stunden täglich 511 €.

Was ist der Unterschied zwischen Watt und Kilowattstunden?

Watt ist Leistung, wie viel Energie je Sekunde fließt, und steht auf dem Typenschild. Kilowattstunden sind Energie, Leistung mal Zeit, und nur die werden bezahlt. Ein 2.000-W-Gerät kostet 70 Cent je Betriebsstunde bei 35 Cent je kWh und nichts, wenn es aus ist.

Warum verbraucht mein Kühlschrank weniger als das Typenschild sagt?

Weil der Kompressor nur ein Drittel der Zeit läuft. 100 W auf dem Schild wären 876 kWh im Jahr, tatsächlich sind es 100 bis 300 kWh. Für Dauerläufer zählt der Jahresverbrauch auf dem Energielabel oder eine Woche mit dem Steckdosenmessgerät, nicht die Höchstleistung.

Wie viel kostet Standby?

Fernseher, Router, Konsole und Ladegeräte ziehen zusammen oft 50 bis 100 W rund um die Uhr, das sind 440 bis 880 kWh und 150 bis 300 € im Jahr bei 35 Cent. Ein einzelnes Gerät mit 3 W Standby kostet 26 kWh und rund 9 € im Jahr. Schaltbare Steckdosenleisten helfen.

Wie viel ist eine Kilowattstunde?

Ein 1.000-W-Gerät eine Stunde lang oder ein 10-W-Router 100 Stunden. Sie reicht für etwa 50 Stunden LED-Licht, eine Waschmaschinenladung bei 40 Grad, 7 km mit dem Elektroauto, 60 Smartphone-Ladungen oder drei Minuten Duschen mit dem Durchlauferhitzer.

Welche Geräte kosten im Haushalt am meisten?

Durchlauferhitzer mit 10 Minuten täglich rund 447 € im Jahr, Elektroauto mit 15.000 km 945 €, Wärmepumpe 1.400 €, Wäschetrockner 131 €, Gaming-PC 153 €, alter Kühlschrank 105 €, Geschirrspüler 88 €, jeweils bei 35 Cent. Heizgeräte und Kompressoren sind die großen Posten, Licht und Elektronik die kleinen.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: BDEW: Strompreisanalyse 2026, Arbeits- und Grundpreis für Haushalte, Bundesnetzagentur: Monitoringbericht, Stromverbrauch privater Haushalte, Verordnung (EU) 2017/1369 Energieverbrauchskennzeichnung (Energielabel), Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), Einbaupflicht intelligenter Messsysteme