IBAN-Rechner
Aus Bankleitzahl und Kontonummer wird die IBAN mit berechneter Prüfziffer, und umgekehrt: Ist diese IBAN gültig?
Wie lautet meine IBAN aus BLZ und Kontonummer?
Land, BLZ und Kontonummer.
Beispiel: BLZ 10070000 und Konto 123456789 ergeben DE65 1007 0000 0123 4567 89
Ist diese IBAN gültig?
IBAN mit oder ohne Leerzeichen eintragen.
Beispiel: AT61 1904 3002 3457 3201 ist gültig
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So funktioniert der IBAN-Rechner
Der IBAN-Rechner macht aus alter Bankleitzahl und Kontonummer die IBAN, wie sie seit 2014 auf jeder Überweisung steht: Land wählen, BLZ und Kontonummer eintragen, und der Rechner füllt die Kontonummer mit Nullen auf, berechnet die zweistellige Prüfziffer nach dem Verfahren ISO 7064 und zeigt die fertige IBAN in Vierergruppen. Der zweite Kasten geht den umgekehrten Weg und prüft eine eingetippte IBAN auf Länge und Prüfsumme, mit Erklärung, warum sie gültig oder ungültig ist. Alles läuft im Browser, keine Kontodaten verlassen das Gerät.
Merksatz: DE, zwei Prüfziffern, acht Stellen BLZ, zehn Stellen Konto, zusammen 22 Zeichen. Die Eselsbrücke für die Prüfziffer: Die ersten vier Zeichen ans Ende, Buchstaben zu Zahlen, durch 97 teilen, Rest muss 1 sein. Wer eine IBAN berechnen will, lässt das den Rechner machen, denn die Zahl hat 24 Stellen.
Drei Beispiele:
- BLZ 37040044, Konto 532013000: Kontonummer mit einer Null aufgefüllt, Prüfziffer 89, IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00, die Beispiel-IBAN, die in jeder Dokumentation steht.
- BLZ 10070000, Konto 123456789: Prüfziffer 65, IBAN DE65 1007 0000 0123 4567 89.
- Prüfung von DE89 3704 0044 0532 0130 01: Ungültig, die letzte Ziffer ist um eins verändert und die Prüfsumme geht nicht mehr auf; AT61 1904 3002 3457 3201 dagegen ist eine gültige österreichische IBAN mit 20 Zeichen.
Das Verfahren: BBAN = BLZ + Kontonummer (auf 10 Stellen mit Nullen aufgefüllt), Prüfziffer = 98 - (BBAN + Länderkennung als Zahl + 00) mod 97, IBAN = Land + Prüfziffer + BBAN. Die Prüfung rechnet mit der umgestellten IBAN und erwartet Rest 1. Die zugehörige Bank und den BIC findet der BIC-Rechner, eine Überweisung als QR-Code erzeugt der QR-Code-Generator.
Wissenswertes zum Thema
Aufbau der IBAN: Land, Prüfziffer, Bank, Konto
Die IBAN, International Bank Account Number, besteht aus dem zweistelligen Ländercode nach ISO 3166, zwei Prüfziffern und der nationalen Kontokennung BBAN, deren Aufbau jedes Land selbst festlegt: Deutschland nutzt 8 Stellen Bankleitzahl plus 10 Stellen Kontonummer, zusammen 22 Zeichen, Österreich 5 Stellen Bankleitzahl plus 11 Stellen Konto, 20 Zeichen, die Schweiz 5 plus 12, 21 Zeichen, die Niederlande vier Buchstaben Bankcode plus 10 Ziffern, 18 Zeichen, Frankreich 27, Malta mit 31 am längsten und Norwegen mit 15 am kürzesten. Kurze deutsche Kontonummern werden links mit Nullen aufgefüllt, aus 532013000 wird 0532013000, und bei der Prüfung zeigt der Rechner die Kontonummer wieder ohne die führenden Nullen. Die Prüfziffern 00, 01 und 99 kommen rechnerisch nicht vor, eine IBAN mit DE00 ist immer falsch. Der Rechner kennt die Längen von 20 Ländern und meldet, wenn die Zeichenzahl nicht passt, was der häufigste Fehler beim Abtippen ist, noch vor dem Zahlendreher. Die Schreibweise in Vierergruppen ist die Druckform für Papier, elektronisch wird die IBAN ohne Leerzeichen übertragen, und beide sind gleich gültig; Kleinbuchstaben wandelt der Rechner um. Welche Bank zur Bankleitzahl gehört, verrät der BIC-Rechner aus der Bundesbank-Datei.
Die Prüfziffer: Modulo 97 und was sie leistet
Das Verfahren nach ISO 7064, MOD 97-10 funktioniert so: Man stellt die IBAN um, indem Land und Prüfziffer ans Ende rücken, ersetzt jeden Buchstaben durch zwei Ziffern, A ist 10, B ist 11, bis Z ist 35, D also 13 und E 14, und teilt die entstandene Zahl mit 24 bis 34 Stellen durch 97; ist der Rest 1, ist die IBAN gültig. Beim Berechnen setzt man die Prüfziffer zunächst auf 00, berechnet den Rest und nimmt 98 minus Rest, aufgefüllt auf zwei Stellen. Warum 97? Weil es die größte zweistellige Primzahl ist und das Verfahren damit alle Einzelfehler und praktisch alle Vertauschungen zweier benachbarter Zeichen erkennt, die Fehler, die beim Abtippen am häufigsten passieren; die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig falsche IBAN die Prüfung besteht, liegt bei etwa einem Prozent. Der Rechner rechnet die lange Zahl schrittweise, Ziffer für Ziffer modulo 97, weil sie für normale Zahlentypen zu groß ist. Gültig heißt dabei nur formal richtig: Ob das Konto existiert, kann nur die Bank wissen, und ob es dem Empfänger gehört, prüft seit Oktober 2025 die Empfängerprüfung, bei der die Bank vor der Überweisung meldet, ob der eingegebene Name zum Konto passt. Eine Überweisung auf eine formal gültige, aber nicht existierende IBAN wird zurückgebucht, auf eine existierende falsche nicht, deshalb beide Prüfungen.
Sonderfälle: Warum die berechnete IBAN abweichen kann
Der Rechner berechnet die IBAN nach dem Standardverfahren, und für die meisten Konten stimmt das. Es gibt aber Ausnahmen, die auf dem Kontoauszug stehen: Einige deutsche Banken haben bei der Umstellung 2014 Kontonummern verändert, weil die alte Nummer eine Unterkontonummer oder eine Filialkennung enthielt, und die Bundesbank führt dafür über 50 "IBAN-Regeln", nach denen etwa Sparkassen oder die Postbank aus Kontonummer 1234 eine andere BBAN bilden als die bloße Auffüllung; manche Banken haben zudem ihre BLZ bei Fusionen gewechselt, sodass die alte BLZ auf eine neue Bank zeigt. Für Österreich und die Schweiz gilt das Standardverfahren, in der Schweiz mit der fünfstelligen Clearing-Nummer und dem zwölfstelligen Konto, wobei Postfinance-Konten eigene Regeln haben. Die berechnete IBAN eignet sich daher für Formulare, Tests und zum Nachvollziehen; für eine echte Überweisung gilt die IBAN, die die Bank mitgeteilt hat. Den BIC braucht man im SEPA-Raum seit 2016 nicht mehr, die IBAN reicht, nur für Überweisungen in die Schweiz, nach Großbritannien oder außerhalb Europas wird er noch verlangt. Beträge in Fremdwährung rechnet der Währungsrechner um.
Ein Stück Geschichte: Von der Kontonummer zur IBAN
Die deutsche Bankleitzahl stammt von 1970, achtstellig, mit Regionalkennung in den ersten Stellen, und löste die Verrechnung über Clearingnummern ab; Kontonummern waren bis dahin so verschieden wie die Banken. Die IBAN wurde 1997 vom Europäischen Komitee für Bankstandards entwickelt und 2007 ISO-Norm 13616, zunächst nur für Auslandsüberweisungen gedacht, deren Fehlerquote wegen abweichender Kontoformate hoch war. Mit dem SEPA-Beschluss der EU wurde sie zur Pflicht: Seit dem 1. Februar 2014, nach einer Übergangsfrist bis August, laufen alle Überweisungen und Lastschriften im Euroraum über IBAN, die Kontonummer wurde zum Bestandteil der IBAN, und die Zeitungen druckten Eselsbrücken für die 22 Zeichen, "IBAN die Schreckliche". Seit 2016 ist der BIC für SEPA entbehrlich, seit 2017 gibt es die Echtzeitüberweisung in zehn Sekunden, die seit Oktober 2025 jede Bank anbieten muss, und seit demselben Oktober die Empfängerprüfung mit Namensabgleich, die der IBAN die Lücke nimmt, die sie seit 2014 hatte. Das Prüfziffernverfahren MOD 97 ist dabei unverändert geblieben, der Rechner rechnet wie 1997.
Praktische Tipps
Nehmen Sie für Überweisungen immer die IBAN vom Kontoauszug oder aus der Banking-App, nicht die berechnete, und nutzen Sie den Rechner, um Formulare, Lastschriftmandate und alte Unterlagen zu prüfen. Kontrollieren Sie bei "ungültig" zuerst die Länge, dann die Ziffern in der Nähe der Vierergruppen, dort passieren die Dreher. Prüfen Sie bei Rechnungen per Mail die IBAN gegen die auf früheren Rechnungen, Rechnungsbetrug mit ausgetauschter IBAN ist häufig, und die Empfängerprüfung der Bank hilft dabei. Speichern Sie Empfänger in der Banking-App, damit Sie nicht jedes Mal tippen. Geben Sie die IBAN im Ausland ohne Leerzeichen an, manche Formulare zählen sie als Zeichen. Und achten Sie bei Kontonummern mit führender Null darauf, dass sie beim Eintippen nicht verloren geht, der Rechner füllt zwar auf, aber eine Null zu viel ist eine andere Nummer. Für eine fertige Überweisung als QR-Code gibt es den QR-Code-Generator mit GiroCode.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die IBAN aus Kontonummer und BLZ?
Kontonummer auf 10 Stellen mit Nullen auffüllen, hinter die 8-stellige BLZ setzen, Länderkennung DE als 1314 und 00 anhängen, die Zahl durch 97 teilen und die Prüfziffer als 98 minus Rest bilden. BLZ 10070000 und Konto 123456789 ergeben DE65 1007 0000 0123 4567 89.
Wie prüfe ich, ob eine IBAN gültig ist?
Die ersten vier Zeichen ans Ende stellen, Buchstaben in Zahlen umwandeln (A = 10 bis Z = 35), durch 97 teilen: Rest 1 heißt gültig. Der Rechner macht das und prüft vorher die Länge, 22 Zeichen für Deutschland, 20 für Österreich, 21 für die Schweiz.
Wie ist eine deutsche IBAN aufgebaut?
DE, zwei Prüfziffern, 8 Stellen Bankleitzahl, 10 Stellen Kontonummer, zusammen 22 Zeichen. In DE89 3704 0044 0532 0130 00 ist 37040044 die BLZ und 532013000 die Kontonummer mit vorangestellter Null.
Heißt gültig, dass das Konto existiert?
Nein, nur dass Länge und Prüfziffer stimmen und ein Tippfehler sehr unwahrscheinlich ist. Ob das Konto existiert und wem es gehört, weiß nur die Bank. Seit Oktober 2025 gleicht die Empfängerprüfung vor jeder Überweisung den Namen mit dem Konto ab.
Warum weicht die berechnete IBAN von meiner echten ab?
Weil einige Banken bei der Umstellung 2014 Sonderregeln nutzten, etwa veränderte Kontonummern oder neue Bankleitzahlen nach Fusionen. Die Bundesbank führt dafür über 50 IBAN-Regeln. Für Überweisungen gilt immer die IBAN vom Kontoauszug.
Brauche ich noch den BIC?
Innerhalb des SEPA-Raums seit 2016 nicht mehr, die IBAN reicht für Überweisungen und Lastschriften. Für die Schweiz, Großbritannien und Länder außerhalb Europas wird der BIC meist noch verlangt; der BIC-Rechner ermittelt ihn aus der IBAN.
Werden meine Kontodaten übertragen?
Nein, Berechnung und Prüfung laufen vollständig im Browser, nichts wird gesendet oder gespeichert. Die Prüfung funktioniert auch offline.
Wie lang ist eine IBAN in anderen Ländern?
Zwischen 15 Zeichen (Norwegen) und 31 (Malta). Deutschland 22, Österreich 20, Schweiz 21, Niederlande 18, Frankreich und Italien 27, Spanien 24, Polen 28, Großbritannien 22. Der Rechner kennt die Längen von 20 Ländern und meldet Abweichungen.