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Kaffeekosten-Rechner

Drei Tassen am Tag klingen harmlos, bis man es aufs Jahr und auf zehn Jahre hochrechnet. Der Rechner zeigt die Summe, und was ein Sparplan daraus gemacht hätte.

Was kostet mein Kaffee im Jahr?

Tassen pro Tag, Preis je Tasse, Tage pro Woche und Zeitraum eintragen.

Beispiel: 3 Tassen zu 0,35 € an 7 Tagen: 383,52 € im Jahr, 3.835,23 € in 10 Jahren, angelegt mit 5 % 4.962,86 €

Wie viel Koffein nehme ich am Tag auf?

Getränke am Tag, Körpergewicht, Stunden bis zum Schlafengehen.

Beispiel: 3 Espresso, 2 grüner Tee, Cola, Energydrink, Schokolade: 440 mg, 110 % des Richtwerts

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Wie viel Koffein nehme ich am Tag auf?

Getränke am Tag, Körpergewicht, Stunden bis zum Schlafengehen.

Beispiel: 3 Espresso, 2 grüner Tee, Cola, Energydrink, Schokolade: 440 mg, 110 % des Richtwerts

So funktioniert der Kaffeekosten-Rechner

Der Kaffeekosten-Rechner rechnet aus, was Kaffee kostet: pro Tag, pro Woche, pro Monat und pro Jahr, dazu die Summe über einen Zeitraum Ihrer Wahl und den Betrag, den dasselbe Geld in einem Sparplan gebracht hätte. Sie tragen die Tassen pro Tag ein, den Preis je Tasse, die Tage pro Woche, an denen Sie so trinken, den Zeitraum in Jahren und eine Rendite für den Vergleich, und der Rechner liefert die Kosten in allen Zeitspannen, die Zahl der Tassen und Liter, die in der Zeit durchlaufen, und die tägliche Koffeinmenge mit Blick auf die 400 Milligramm, die die europäische Lebensmittelbehörde EFSA für Erwachsene als unbedenklich einstuft. Das ist der Rechner für den Kaffee to go auf dem Weg ins Büro, die Kapselmaschine, deren Kosten sich im Schrank verstecken, und die Frage, ob sich der Vollautomat für 800 Euro gegenüber dem Bäcker rechnet.

Merksatz: Der Preis je Tasse mal 365 ist die Jahreszahl für eine tägliche Tasse, bei 3,50 Euro also schon 1.278 Euro. Die Eselsbrücke: Jeder Euro am Tag sind 365 Euro im Jahr und über zehn Jahre mit Rendite rund 4.700 Euro.

Drei Beispiele:

  • 3 Tassen Filterkaffee oder Vollautomat zu Hause, 0,35 € je Tasse, jeden Tag: 1,05 € am Tag, 383,52 € im Jahr, 3.835,23 € in zehn Jahren; monatlich mit 5 Prozent angelegt wären es 4.962,86 €. Dazu 240 mg Koffein am Tag.
  • 2 Becher beim Coffeeshop zu 3,50 €, an 5 Arbeitstagen: 7 € am Tag, 152,19 € im Monat, 1.826,30 € im Jahr, 18.263 € in zehn Jahren, angelegt 23.632,67 €.
  • 1 Cappuccino zu 4 € täglich, 30 Jahre, 6 Prozent Rendite: 1.461,04 € im Jahr, 43.831,20 € in 30 Jahren, als Sparplan 122.303,05 €.

Formeln: Kosten pro Jahr = Tassen × Preis × Tage je Woche × 52,18, Endwert des Sparplans = Monatsrate × ((1 + p/12)^Monate - 1) / (p/12). Wie ein solcher Sparplan mit anderen Raten und Laufzeiten aussieht, zeigt der Sparplanrechner; wer die Ausgabe im Monatsbudget einordnen will, nimmt den Haushaltsbudget-Rechner.

Koffein berechnen: Wie viel am Tag ist noch okay?

Neben dem Geld lohnt der Blick auf das Koffein: Zwei Tassen Filterkaffee, ein Espresso und ein schwarzer Tee bringen etwa 305 mg am Tag, das sind 76 Prozent des Richtwerts der Europäischen Lebensmittelbehörde von 400 mg für gesunde Erwachsene, in der Schwangerschaft 200 mg. Mit drei Espresso, zwei grünem Tee, Cola, Energydrink und Schokolade liegen Sie bei 440 mg und damit darüber. Der Kasten rechnet die Tagesmenge aus den üblichen Getränken, bezieht sie auf das Körpergewicht (Richtwert 5,7 mg je kg) und zeigt, wie viel beim Schlafengehen noch wirkt: Koffein hat eine Halbwertszeit von etwa fünf Stunden, von 305 mg sind acht Stunden später noch rund 100 mg im Blut, genug, um das Einschlafen zu verzögern. Die letzte Tasse besser am frühen Nachmittag.

Wissenswertes zum Thema

Was eine Tasse Kaffee wirklich kostet

Die Spanne ist enorm: Filterkaffee aus dem Pfund für 7 Euro kostet mit 7 Gramm je Tasse etwa 10 Cent, dazu Strom, Filter und ein Schuss Milch, zusammen rund 15 Cent. Beim Vollautomaten liegen die Bohnen bei 15 bis 20 Cent je Tasse, und wenn man eine Maschine für 800 Euro über acht Jahre und 3 Tassen am Tag abschreibt, kommen 9 Cent für das Gerät und einige Cent für Entkalker, Filter und Wartung dazu, also 30 bis 35 Cent. Kapseln kosten 35 bis 50 Cent je Stück, mit Milch und Strom etwa 45 Cent, und das Pad liegt bei 20 bis 25 Cent. Beim Bäcker kostet der Becher 2 bis 3 Euro, in der Kaffeebar 3,50 bis 5 Euro für Cappuccino oder Latte, in Großstädten auch mehr. Entscheidend ist, dass sich der Preis je Tasse mit der Zahl der Tassen und den Tagen im Jahr vervielfacht: Der Unterschied zwischen 0,35 und 3,50 Euro ist bei einer Tasse am Tag der Unterschied zwischen 128 und 1.278 Euro im Jahr, und die meisten Menschen trinken nicht eine Tasse. Deutschland liegt bei etwa 3,5 Tassen pro Kopf und Tag, rund 165 Liter im Jahr, mehr als Bier und Mineralwasser.

Der Latte-Faktor: Kleine Ausgaben, große Summen

Der amerikanische Finanzautor David Bach prägte um das Jahr 2000 den Begriff "Latte-Faktor" für genau diese Rechnung: Eine tägliche Kleinausgabe, über Jahrzehnte gespart und angelegt, wird zu einer sechsstelligen Summe. Das Beispiel oben zeigt es, 4 Euro am Tag über 30 Jahre mit 6 Prozent sind 122.000 Euro. Die Kritik daran ist berechtigt: Niemand wird reich, weil er auf Kaffee verzichtet, die großen Posten im Budget sind Miete, Auto und Versicherungen, und ein Cappuccino mit Freunden ist kein Fehler, sondern Lebensqualität. Richtig ist aber die Erkenntnis dahinter, dass wiederkehrende Kleinbeträge im Kopf nicht als Jahressumme erscheinen. Wer zweimal am Tag beim Coffeeshop steht, gibt 1.800 Euro im Jahr aus und würde dieselbe Summe als Einzelposten, etwa für ein Gerät, lange überlegen. Der Rechner macht deshalb beides sichtbar, die reine Summe und den Vergleich mit einem Sparplan, und überlässt die Entscheidung dem Leser. Der ehrliche Vergleich ist nicht Kaffee gegen keinen Kaffee, sondern 3,50 Euro beim Coffeeshop gegen 35 Cent aus dem Automaten im Büro, und diese Differenz sind bei zwei Bechern an Arbeitstagen rund 1.640 Euro im Jahr.

Koffein, Gesundheit und die 400-Milligramm-Grenze

Eine Tasse Filterkaffee mit 200 Millilitern enthält etwa 80 bis 90 Milligramm Koffein, ein Espresso 60 bis 80, ein großer Becher aus der Kaffeebar mit 350 Millilitern schnell 150. Die EFSA hält bis 400 Milligramm am Tag für gesunde Erwachsene für unbedenklich, also vier bis fünf Tassen, in der Schwangerschaft 200 Milligramm, und Einzeldosen bis 200 Milligramm. Der Rechner nimmt 80 Milligramm je Tasse als Durchschnitt. Große Beobachtungsstudien, darunter die britische Biobank mit einer halben Million Teilnehmern, zeigen bei drei bis vier Tassen am Tag eher ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Typ-2-Diabetes und Lebererkrankungen als bei Abstinenz, der Kaffee an sich ist also kein Problem. Was Studien ebenfalls zeigen: Der Zucker und die Milch im Latte macchiato oder Caramel Frappé bringen 150 bis 400 Kalorien je Becher, und ein täglicher Becher davon sind im Jahr zehn Kilogramm Körperfett an Kalorien. Wer Kaffee nachmittags trinkt, sollte wissen, dass Koffein eine Halbwertszeit von vier bis sechs Stunden hat, die Tasse um 16 Uhr ist um 22 Uhr noch zur Hälfte da.

Ein Stück Geschichte: Vom Kaffeehaus zur Kapsel

Kaffee kam im 17. Jahrhundert nach Europa, das erste Wiener Kaffeehaus öffnete 1685, das erste in Hamburg 1677, und das Getränk war lange teuer, so teuer, dass Friedrich der Große 1781 ein staatliches Röstmonopol einführte und "Kaffeeriecher" durch Preußen schickte, die unerlaubtes Rösten aufspüren sollten; der Kaffee-Ersatz aus Zichorie und Getreide, der Muckefuck, stammt aus dieser Zeit. Erschwinglich wurde Kaffee im 19. Jahrhundert mit dem Anbau in Brasilien, Melitta Bentz erfand 1908 in Dresden den Papierfilter, und 1938 brachte Nestlé mit Nescafé den löslichen Kaffee heraus. In der Nachkriegszeit war Bohnenkaffee das Symbol des Wirtschaftswunders, und die Kaffeesteuer, die es seit 1949 gibt und die heute 2,19 Euro je Kilogramm Röstkaffee beträgt, ist ein Relikt dieser Zeit. Die Kapsel erfand Nestlé 1976, zum Massenprodukt wurde sie ab 2000 mit George Clooney als Werbefigur, und die Kaffeebar amerikanischer Art mit Bechern zum Mitnehmen kam Ende der 1990er Jahre nach Deutschland, Starbucks eröffnete 2002 in Berlin. Seitdem ist der Preis einer Tasse nicht mehr eine Frage des Kaffees, sondern des Ortes.

Praktische Tipps

Rechnen Sie zuerst Ihren ehrlichen Tassenpreis aus, inklusive Milch, Kapseln und Gerät, und tragen Sie ihn ein. Vergleichen Sie zwei Varianten nacheinander, etwa Coffeeshop und Büroautomat, und merken Sie sich die Differenz im Jahr. Wenn Sie den Unterhaltungswert des Cafés schätzen, behalten Sie ihn und sparen Sie an der zweiten und dritten Tasse. Einen Thermobecher für 20 Euro hat man mit dem ersten Monat raus. Kaufen Sie Bohnen im Kilopaket und mahlen Sie selbst, das halbiert den Preis je Tasse gegenüber Kapseln. Legen Sie die Differenz, die der Rechner zeigt, wirklich als Dauerauftrag an, sonst bleibt der Latte-Faktor Theorie, der Zinseszinsrechner zeigt, was aus einem Einmalbetrag wird. Und wer die zweite Gewohnheit gleich mitrechnen will, nimmt den Zigarettenkosten-Rechner; dass Kaffee und Kapseln jedes Jahr teurer werden, berücksichtigt der Inflationsrechner.

Häufige Fragen

Was kostet Kaffee im Jahr?

Je nach Zubereitung zwischen 130 und 1.300 Euro je Tasse am Tag: Filterkaffee zu Hause etwa 0,15 € je Tasse (55 € im Jahr), Vollautomat 0,35 € (128 €), Kapsel 0,45 € (164 €), Bäcker 2,50 € (913 €) und Coffeeshop 3,50 € (1.278 €). Drei Tassen aus dem Automaten kosten 383,52 € im Jahr.

Wie viel kostet eine Tasse Kaffee aus dem Vollautomaten?

Etwa 30 bis 35 Cent: 15 bis 20 Cent Bohnen (7 bis 9 Gramm je Tasse bei 20 Euro je Kilogramm), rund 9 Cent Abschreibung für eine Maschine von 800 Euro über acht Jahre bei drei Tassen am Tag, dazu Strom, Wasser, Entkalker und Milch. Kapseln liegen bei 35 bis 50 Cent, Pads bei 20 bis 25 Cent.

Lohnt sich ein Vollautomat gegenüber dem Coffeeshop?

Bei zwei Bechern am Tag an Arbeitstagen kostet der Coffeeshop zu 3,50 € rund 1.826 € im Jahr, der Automat zu 0,35 € rund 183 €. Die Differenz von etwa 1.640 € im Jahr finanziert eine Maschine für 800 € in einem halben Jahr. Der Rechner zeigt beide Varianten, wenn Sie den Preis je Tasse wechseln.

Was ist der Latte-Faktor?

Ein Begriff des Finanzautors David Bach: Eine kleine tägliche Ausgabe wie ein Latte für 4 € ergibt gespart und mit 6 Prozent angelegt über 30 Jahre rund 122.000 €. Die Rechnung stimmt, die Folgerung ist umstritten, weil Miete und Auto das Budget bestimmen, nicht der Kaffee. Sichtbar macht sie, wie Kleinbeträge sich summieren.

Wie viel Koffein ist in einer Tasse Kaffee?

Filterkaffee mit 200 ml etwa 80 bis 90 mg, Espresso 60 bis 80 mg, ein großer Becher aus der Kaffeebar bis 150 mg, Cola 35 mg je Dose, Energydrink 80 mg je Dose. Die EFSA hält bis 400 mg am Tag für Erwachsene für unbedenklich, in der Schwangerschaft 200 mg. Der Rechner rechnet mit 80 mg je Tasse.

Wie viel Kaffee trinken die Deutschen?

Etwa 3,5 Tassen pro Kopf und Tag, rund 165 Liter im Jahr, damit ist Kaffee vor Bier und Mineralwasser das meistgetrunkene Getränk. Rund drei Viertel der Erwachsenen trinken täglich Kaffee, der Vollautomat ist inzwischen die häufigste Zubereitungsart vor Filter und Kapsel.

Wie rechne ich die Kaffeekosten als Sparplan?

Die Jahreskosten durch zwölf ergeben die Monatsrate, die der Rechner mit der angegebenen Rendite als monatlichen Sparplan hochrechnet: 31,96 € im Monat (drei Tassen zu 0,35 €) ergeben über zehn Jahre 3.835 € eingezahlt und 4.963 € mit 5 Prozent. Die Rendite ist frei wählbar, 0 Prozent zeigt die reine Summe.

Ist Kaffee ungesund?

Für gesunde Erwachsene bis vier Tassen am Tag nach heutigem Stand nicht, große Studien zeigen eher geringere Risiken für Herz, Leber und Diabetes. Problematisch sind Zucker und Sirup in Milchmischgetränken mit 150 bis 400 Kalorien je Becher, Koffein nach 16 Uhr wegen der Halbwertszeit von vier bis sechs Stunden und mehr als 400 mg am Tag.

Wie viel Koffein am Tag ist unbedenklich?

Für gesunde Erwachsene bis 400 mg am Tag und 200 mg auf einmal, in der Schwangerschaft 200 mg am Tag (EFSA). Ein Filterkaffee hat etwa 90 mg, ein Espresso 80 mg, schwarzer Tee 45 mg, ein Energydrink 80 mg. Vier Tassen Kaffee sind also die Grenze; weil die Halbwertszeit rund fünf Stunden beträgt, stört Kaffee nach 15 Uhr bei vielen den Schlaf.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Scientific Opinion on the safety of caffeine (2015), Deutscher Kaffeeverband: Kaffeereport, Pro-Kopf-Verbrauch und Zubereitungsarten, Kaffeesteuergesetz (KaffeeStG), § 2 Steuertarif, D. Bach: The Automatic Millionaire (2004), Latte-Faktor