Krypto-Rechner
Ethereum, Solana, XRP und elf weitere Coins in Euro und zurück, zu stündlich aktualisierten Kursen.
Wie viel sind meine Kryptowährungen in Euro wert?
Coin, Betrag und Richtung wählen.
Beispiel: 500 € in Solana umrechnen: Ergebnis in SOL zum aktuellen Kurs
So funktioniert der Krypto-Rechner
Der Krypto-Rechner rechnet Beträge zwischen Euro und den 14 wichtigsten Kryptowährungen um: Bitcoin, Ethereum, Tether, BNB, Solana, XRP, USD Coin, Cardano, Dogecoin, TRON, Avalanche, Chainlink, Polkadot und Litecoin. Sie wählen Coin, Betrag und Richtung, der Rechner zeigt das Ergebnis, den Kurs in Euro und Dollar, die Änderung der letzten 24 Stunden und eine Tabelle aller Kurse, die stündlich aktualisiert wird.
Merksatz: Coins mal Kurs gleich Euro, Euro durch Kurs gleich Coins. Die Eselsbrücke: Jeder Coin ist beliebig teilbar, 500 Euro ergeben also nicht "zu wenig für einen Ethereum", sondern einen Bruchteil mit sechs Nachkommastellen, und Stablecoins wie USDT und USDC sind keine Wette, sondern ein Dollar in Token-Form. Wer Ethereum in Euro umrechnen will, braucht nur die Anzahl.
Drei Beispiele mit angenommenen Kursen, die echten stehen im Rechner:
- 500 Euro in Solana bei 150 Euro je SOL: 3,333333 SOL. Bei einer Börse mit 1 Prozent Spread und 0,5 Prozent Gebühr kommen etwa 3,28 SOL an.
- 2,5 ETH in Euro bei 3.000 Euro je ETH: 7.500 Euro. Nach 24 Stunden mit minus 5 Prozent sind es 7.125, ein Verlust von 375 Euro ohne eine einzige Transaktion.
- 10.000 XRP bei 0,55 Euro: 5.500 Euro. Kurse unter einem Euro zeigt der Rechner mit fünf Nachkommastellen, damit Dogecoin und XRP nicht auf Null gerundet werden.
Die Formeln: Euro = Coins x Kurs, Coins = Euro / Kurs, mit dem Kurs in Euro je Coin aus dem Datenfeed. Die Dollarkurse laufen parallel mit. Für Bitcoin allein gibt es den Bitcoin-Rechner mit Satoshi-Umrechnung, für Dollar und andere Währungen den Währungsrechner.
Wissenswertes zum Thema
Die 14 Coins und was dahintersteckt
Bitcoin ist digitales Gold mit fester Obergrenze von 21 Millionen, Ethereum die Plattform für Smart Contracts, auf der die meisten anderen Anwendungen laufen und die seit dem Merge 2022 ohne Mining auskommt. Tether und USD Coin sind Stablecoins, je ein Dollar durch Reserven gedeckt, die Hälfte des gesamten Handelsvolumens läuft über sie; BNB ist der Token der Börse Binance, Solana ein schneller Ethereum-Konkurrent, XRP das Zahlungsnetz von Ripple für Banken, Cardano und Polkadot Plattformen mit akademischem Anspruch, Avalanche ein weiterer Smart-Contract-Konkurrent, Chainlink liefert Daten von außen an Smart Contracts, TRON ist in Asien groß, Litecoin die silberne Bitcoin-Kopie von 2011 und Dogecoin der Witz von 2013, der dank Elon Musk zeitweise mehr wert war als Volkswagen. Zusammen machen diese 14 über 90 Prozent der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen aus, die restlichen 20.000 Coins teilen sich den Rest, und die meisten davon sind in fünf Jahren weg. Der Kurs kommt aus den Handelsdaten der großen Börsen als Durchschnitt; jede Börse hat einen eigenen Kurs, der bei liquiden Coins um Zehntelprozent abweicht, bei kleinen um mehrere Prozent.
Kaufen, verwahren, verlieren
Kaufen kann man bei Börsen wie Kraken, Coinbase oder Bitpanda, bei Neobrokern oder inzwischen bei Sparkassen und Volksbanken, mit Gebühren zwischen 0,1 Prozent im Orderbuch und 1,5 bis 2 Prozent beim Sofortkauf per Karte, plus dem Spread zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Die Coins liegen dann beim Anbieter, der die privaten Schlüssel hält, was bequem ist und das Risiko hat, dass der Anbieter pleitegeht, wie FTX 2022 mit acht Milliarden Dollar Kundengeld; deutsche Anbieter mit BaFin-Lizenz müssen Kundenvermögen getrennt verwahren. Wer selbst verwahrt, braucht eine Wallet, am sichersten als Hardware-Gerät, und muss die zwölf oder 24 Wörter der Wiederherstellungsphrase auf Papier bewahren, denn es gibt keinen "Passwort vergessen"-Knopf; Schätzungen gehen davon aus, dass ein Fünftel aller Bitcoin für immer verloren ist. Transaktionen sind endgültig, eine falsche Adresse oder das falsche Netzwerk beim Senden bedeutet Totalverlust, und Betrug ist Alltag: gefälschte Börsen, Prominenten-Deepfakes mit Verdopplungsversprechen, Liebesbetrug mit "Anlagetipps". Die Faustregel lautet, nur Geld einzusetzen, dessen Totalverlust man verkraftet, und Kryptowährungen auf 5 bis 10 Prozent des Portfolios zu begrenzen. Was ein breit gestreuter ETF im Vergleich bringt, rechnet der ETF-Rechner.
Steuern: Haltefrist, Freigrenze, Staking
In Deutschland sind Kryptowährungen "andere Wirtschaftsgüter": Gewinne aus dem Verkauf, dem Tausch in andere Coins oder dem Bezahlen mit Coins sind private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG, steuerpflichtig mit dem persönlichen Steuersatz, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr liegt, und steuerfrei nach einem Jahr Haltefrist. Bis 1.000 Euro Gewinn im Jahr, seit 2024, bleibt alles steuerfrei, als Freigrenze, nicht Freibetrag: Bei 1.001 Euro ist der ganze Betrag steuerpflichtig. Der Tausch Ethereum gegen Solana ist ein Verkauf von Ethereum zum Tageskurs, auch wenn kein Euro geflossen ist, und das FIFO-Prinzip legt fest, dass die ältesten Coins zuerst verkauft werden. Staking- und Lending-Erträge sind sonstige Einkünfte mit 256 Euro Freigrenze; die Haltefrist für die gestakten Coins bleibt seit 2022 bei einem Jahr, die früher diskutierten zehn Jahre sind vom Tisch. Verluste lassen sich mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnen, auch in Folgejahren. Das BMF-Schreiben von 2022 und die Ergänzung zur Mitwirkungspflicht von 2025 verlangen, dass man jede Transaktion belegen kann, weshalb sich Steuer-Tools lohnen, die Börsendaten einlesen. Was die Steuer bei Verkauf innerhalb eines Jahres kostet, zeigt der Einkommensteuer-Rechner mit dem Gewinn als Zusatzeinkommen.
Ein Stück Geschichte: Pizza, Mt. Gox und der Merge
Bitcoin startete am 3. Januar 2009 mit dem Genesis-Block, die erste Kursnotierung 2009 lag bei 0,0008 Dollar, und am 22. Mai 2010 zahlte Laszlo Hanyecz 10.000 Bitcoin für zwei Pizzen, heute der Bitcoin-Pizza-Tag. Litecoin kam 2011 als "Silber zum Gold", Dogecoin 2013 als Parodie, Ethereum 2015 nach einem Crowdsale von 18 Millionen Dollar, mit dem Vitalik Buterin die programmierbare Blockchain erfand. Der Zusammenbruch der Börse Mt. Gox 2014 mit 850.000 Bitcoin, der ICO-Boom 2017 mit tausenden wertlosen Tokens, der Kurssturz 2018, der DeFi-Sommer 2020, der Absturz von Terra Luna und FTX 2022 und die Zulassung der Bitcoin-ETFs in den USA im Januar 2024 sind die Marken der Geschichte. Ethereum stellte im September 2022 mit dem Merge von Mining auf Proof of Stake um und senkte seinen Stromverbrauch um über 99 Prozent. In der EU gilt seit Ende 2024 die MiCA-Verordnung, die Anbieter zur Lizenz verpflichtet. Der Rechner holt seine Kurse stündlich, mehr Genauigkeit braucht niemand, der nicht handelt; wer handelt, schaut auf die Börse.
Praktische Tipps
Nutzen Sie den Rechner für den Überblick, nicht für den Kauf: Beim Kauf zählt der Kurs der Börse plus Gebühr plus Spread, meist 1 bis 2 Prozent schlechter. Kaufen Sie bei einem Anbieter mit BaFin- oder MiCA-Lizenz und schalten Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Notieren Sie bei jedem Kauf Datum, Menge und Eurobetrag, oder nutzen Sie ein Steuer-Tool, denn das Finanzamt fragt nach. Halten Sie, was Sie halten wollen, länger als ein Jahr, dann ist der Gewinn steuerfrei, und verkaufen Sie Verlustpositionen vor Jahresende, um Gewinne zu verrechnen. Schicken Sie vor einer großen Überweisung einen kleinen Testbetrag. Und wenn jemand verspricht, Ihre Coins zu verdoppeln, ist es Betrug, ohne Ausnahme. Wie viel Dollar der Kurs in Euro bedeutet, zeigt der Dollar-Euro-Rechner.
Häufige Fragen
Welche Kryptowährungen kann ich umrechnen?
Bitcoin, Ethereum, Tether, BNB, Solana, XRP, USD Coin, Cardano, Dogecoin, TRON, Avalanche, Chainlink, Polkadot und Litecoin, zusammen über 90 Prozent des Kryptomarkts. Die Tabelle unter dem Ergebnis zeigt alle 14 Kurse in Euro und Dollar mit 24-Stunden-Änderung.
Wie aktuell sind die Kurse?
Sie werden stündlich aktualisiert, der Stand steht im Ergebnis. Für den Überblick reicht das, beim Kauf oder Verkauf zählt der Kurs der Börse im Moment der Order, der je nach Anbieter und Spread um 0,5 bis 2 Prozent abweicht.
Wie viel Solana bekomme ich für 500 Euro?
500 Euro geteilt durch den Kurs in Euro je SOL. Bei 150 Euro je Coin sind das 3,333333 SOL, der Rechner zeigt sechs Nachkommastellen. Bei einer Börse gehen Gebühr und Spread ab, es kommen also etwas weniger an.
Muss ich Gewinne aus Kryptowährungen versteuern?
Ja, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr liegt, als privates Veräußerungsgeschäft mit dem persönlichen Steuersatz. Bis 1.000 Euro Gewinn im Jahr ist es steuerfrei (Freigrenze). Nach einem Jahr Haltefrist sind Gewinne steuerfrei, egal wie hoch.
Ist der Tausch von Ethereum in Solana steuerpflichtig?
Ja, jeder Tausch gilt als Verkauf des hergegebenen Coins zum Tageskurs in Euro, auch ohne Euro-Auszahlung. Ebenso das Bezahlen mit Coins. Die Haltefrist des neuen Coins beginnt mit dem Tausch neu.
Was sind Stablecoins wie USDT und USDC?
Token, die durch Dollarreserven gedeckt sind und immer etwa einen Dollar wert sein sollen. Sie dienen als Zwischenstation beim Handel und für Überweisungen. In Euro schwanken sie mit dem Dollarkurs, der Rechner zeigt das.
Wo kaufe ich Kryptowährungen sicher?
Bei Börsen oder Brokern mit BaFin- oder MiCA-Lizenz, die Kundenvermögen getrennt verwahren, zum Beispiel Kraken, Coinbase, Bitpanda, deutsche Neobroker oder inzwischen Sparkassen und Volksbanken. Mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und, bei größeren Beträgen, eigener Hardware-Wallet.
Wie viel Prozent des Vermögens sollte in Krypto stecken?
Das entscheiden Sie, aber Verbraucherschützer und viele Anlageberater raten zu höchstens 5 bis 10 Prozent und nur zu Geld, dessen Totalverlust man verkraftet. Kursschwankungen von 10 Prozent am Tag und 80 Prozent im Jahr sind bei Kryptowährungen normal.