Dollar-Euro-Rechner
US-Dollar in Euro und zurück, zum täglichen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank.
Wie viel Euro sind meine Dollar (oder umgekehrt)?
Betrag und Richtung wählen.
Beispiel: 1.500 Euro in US-Dollar zum aktuellen Kurs
So funktioniert der Dollar-Euro-Rechner
Der Dollar-Euro-Rechner rechnet jeden Betrag in beide Richtungen um, mit dem EZB-Referenzkurs, den die Europäische Zentralbank an jedem Bankarbeitstag gegen 16 Uhr feststellt. Sie tragen den Betrag ein, wählen die Richtung, und der Rechner zeigt das Ergebnis, den Kurs in beiden Schreibweisen, das Datum des Kurses, eine Tabelle für runde Beträge und als Realitätscheck den Betrag mit 2 Prozent Aufschlag, wie ihn Bank oder Kreditkarte nehmen.
Merksatz: Der Kurs wird immer als "1 Euro = x Dollar" notiert, der Euro ist die Basiswährung. Die Eselsbrücke für die Umrechnung im Kopf: Steht der Kurs bei 1,10, sind 100 Dollar etwa 91 Euro, weil man durch 1,1 teilt, und 100 Euro sind 110 Dollar. Wer Dollar in Euro umrechnen will, teilt also, wer Euro in Dollar will, multipliziert.
Drei Beispiele mit einem angenommenen Kurs von 1,10 Dollar je Euro, der echte steht im Rechner:
- 1.500 Euro in Dollar: 1.500 x 1,10 = 1.650 Dollar. Mit 2 Prozent Aufschlag beim Geldabheben bleiben etwa 1.617 Dollar.
- 2.000 Dollar in Euro: 2.000 / 1,10 = 1.818,18 Euro. Ein Hotel für 180 Dollar die Nacht kostet also rund 164 Euro.
- Gehalt von 85.000 Dollar im Jahr: Gut 77.000 Euro, was in den USA nach Steuern und Krankenversicherung aber etwas anderes bedeutet als hier.
Die Formel: Euro = Dollar / Kurs und Dollar = Euro x Kurs, mit Kurs als Dollar je Euro. Der Rechner zeigt auch den Kehrwert, also wie viel Euro ein Dollar ist. Für andere Währungen gibt es den Währungsrechner mit über 30 Währungen, für Bitcoin den Bitcoin-Rechner.
Wissenswertes zum Thema
Woher der Kurs kommt und warum Ihre Bank einen anderen nimmt
Es gibt nicht den einen Dollarkurs. Der Devisenmarkt handelt rund um die Uhr, der Kurs ändert sich im Sekundentakt, und die EZB friert um 14:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit einen Mittelwert aus dem Handel der großen Banken ein, den sie gegen 16 Uhr als Referenzkurs veröffentlicht. Dieser Kurs dient Buchhaltungen, Finanzämtern und Verträgen als Bezugsgröße, und er ist der Kurs, den der Rechner nutzt. Niemand bekommt ihn beim Tauschen, denn jede Bank, jede Wechselstube und jeder Kartenanbieter rechnet mit einem eigenen Kurs plus Marge: Bei Kreditkarten liegt der Aufschlag meist bei 1 bis 2 Prozent, oft versteckt im Kurs und zusätzlich als Auslandseinsatzentgelt von 1 bis 2 Prozent ausgewiesen; bei Wechselstuben am Flughafen sind 5 bis 10 Prozent normal, bei Banken in Deutschland für Bargeld 3 bis 5 Prozent plus Bestellgebühr. Die größte Falle ist die Dynamic Currency Conversion: Wenn der Automat oder das Kartengerät in den USA fragt, ob Sie in Euro oder Dollar abrechnen wollen, immer Dollar wählen, denn die "Umrechnung vor Ort" nutzt den Kurs des Händlers mit 3 bis 7 Prozent Aufschlag. Was Preise im Alltag bedeuten, zeigt der Kaufkraft-Rechner.
Warum der Dollar schwankt
Der Kurs zwischen Euro und Dollar spiegelt vor allem den Zinsunterschied zwischen Fed und EZB: Hebt die amerikanische Notenbank die Zinsen schneller an als die europäische, fließt Kapital in Dollaranlagen, der Dollar steigt und der Euro fällt. Dazu kommen Konjunkturerwartungen, politische Risiken und die Rolle des Dollars als Fluchtwährung in Krisen, wo er steigt, obwohl die Krise vielleicht in den USA selbst beginnt. Seit der Euro-Einführung 1999 reichte die Spanne von 0,82 Dollar im Oktober 2000 bis 1,60 Dollar im Juli 2008; der langjährige Durchschnitt liegt um 1,20. Für den Alltag bedeutet eine Bewegung von 10 Cent im Kurs, dass ein 2.000-Dollar-Laptop einmal 1.818 und einmal 1.667 Euro kostet, und für Anleger, dass ein weltweiter Aktien-ETF mit 60 bis 70 Prozent US-Anteil in Euro gerechnet deutlich anders läuft als in Dollar. Wer Dollarbeträge regelmäßig braucht, etwa für Mieten, Studiengebühren oder Honorare, kann mit Devisentermingeschäften oder Fremdwährungskonten den Kurs festzurren, was sich aber nur ab größeren Beträgen rechnet. Was ein Dollar-ETF in Euro bringt, rechnet der ETF-Rechner ohne Kurseffekt, den muss man gedanklich dazunehmen.
Dollar im Alltag: Reise, Online-Shopping, Steuern
Auf USA-Reisen ist die Kreditkarte die beste Wahl, am besten eine ohne Auslandseinsatzentgelt, und Bargeld holt man am Automaten in Dollar, nicht in der Wechselstube zu Hause; Trinkgeld von 15 bis 20 Prozent, Steuern, die an der Kasse auf den Preis kommen, und Resort Fees sind die Kostenpunkte, an die Europäer nicht denken. Beim Online-Kauf in den USA kommen auf den umgerechneten Preis Versand, 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer und ab 150 Euro Warenwert Zoll, was der Zollgebühren-Rechner ausrechnet. Für die Steuererklärung gelten bei Einkünften in Dollar die monatlichen Umsatzsteuer-Umrechnungskurse des Bundesfinanzministeriums oder der Tageskurs, und Kursgewinne auf Fremdwährungskonten sind innerhalb eines Jahres steuerpflichtige private Veräußerungsgeschäfte, danach steuerfrei. Dollarbeträge in Verträgen, Gehaltsangeboten amerikanischer Firmen oder Freelancer-Plattformen sollte man immer mit einem Sicherheitsabschlag von 5 Prozent rechnen, weil zwischen Rechnung und Zahlung Wochen liegen, in denen sich der Kurs bewegt.
Ein Stück Geschichte: Von 4,20 Mark bis zum Euro-Tief
Nach dem Krieg war der Dollar fest: 4,20 D-Mark kostete er im Bretton-Woods-System von 1949 bis 1961, dann 4,00, dann 3,66 nach der Aufwertung von 1969, bis das System 1973 zusammenbrach und die Kurse frei schwankten. Die Mark wertete über zwei Jahrzehnte auf, der Dollar fiel 1995 auf 1,36 Mark, was für Deutsche Amerikareisen billig und für amerikanische Touristen Deutschland teuer machte. Der Euro startete am 4. Januar 1999 mit 1,18 Dollar, fiel bis Oktober 2000 auf 0,82 und löste Spott über die "Teuro-Weichwährung" aus, bevor er bis 2008 auf 1,60 kletterte; danach kamen die Eurokrise, die Negativzinsen und 2022 die Parität, als der Euro erstmals seit 20 Jahren wieder unter einen Dollar rutschte. Der EZB-Referenzkurs wird seit 1999 nach demselben Verfahren festgestellt, auch an Tagen, an denen die Märkte verrückt spielen, deshalb ist er die Zahl, auf die sich alle beziehen. Der Rechner holt ihn täglich.
Praktische Tipps
Rechnen Sie vor der Reise mit einem Kurs, der 3 Prozent schlechter ist als der im Rechner, dann stimmt das Budget. Lassen Sie am Automaten und im Geschäft in Dollar abrechnen, nie in Euro. Nutzen Sie eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr; die üblichen Hausbankkarten nehmen 1,5 bis 2 Prozent je Zahlung. Heben Sie größere Beträge seltener ab, weil viele Automaten in den USA 3 bis 5 Dollar Festgebühr nehmen. Tauschen Sie Restdollar nicht zurück, sondern behalten Sie sie für die nächste Reise, der doppelte Spread frisst 5 bis 10 Prozent. Und prüfen Sie bei Dollarpreisen im Internet, ob sie mit oder ohne Steuern und Versand sind, denn amerikanische Preise sind fast immer netto. Wie teuer das Produkt am Ende mit Zoll wird, zeigt der Zollgebühren-Rechner.
Häufige Fragen
Wie rechne ich Dollar in Euro um?
Den Dollarbetrag durch den Kurs teilen, der als Dollar je Euro notiert ist. Bei einem Kurs von 1,10 sind 2.000 Dollar 1.818,18 Euro. Umgekehrt multiplizieren: 1.500 Euro mal 1,10 sind 1.650 Dollar. Der Rechner nutzt den tagesaktuellen EZB-Kurs.
Welcher Kurs wird verwendet?
Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank, der an jedem Bankarbeitstag gegen 16 Uhr veröffentlicht wird. An Wochenenden und Feiertagen gilt der letzte Kurs. Das Datum steht im Ergebnis.
Warum bekomme ich bei meiner Bank einen schlechteren Kurs?
Weil Banken, Wechselstuben und Kartenanbieter mit eigenem Kurs plus Marge rechnen. Kreditkarten liegen meist 1 bis 2 Prozent unter dem Referenzkurs, oft plus Auslandseinsatzentgelt, Wechselstuben am Flughafen 5 bis 10 Prozent. Der Rechner zeigt zum Vergleich den Betrag mit 2 Prozent Aufschlag.
Soll ich in den USA in Euro oder Dollar bezahlen?
Immer in Dollar. Die angebotene Umrechnung in Euro am Automaten oder Kartengerät (Dynamic Currency Conversion) nutzt den Kurs des Händlers mit 3 bis 7 Prozent Aufschlag. Die eigene Bank rechnet günstiger um.
Wie viel Euro sind 100 Dollar?
Das hängt vom Kurs ab: bei 1,05 Dollar je Euro etwa 95 Euro, bei 1,10 rund 91 Euro, bei 1,20 etwa 83 Euro. Der Rechner zeigt den aktuellen Wert und eine Tabelle für 1 bis 1.000 Dollar.
Was war der höchste und niedrigste Eurokurs?
Der Euro notierte im Oktober 2000 bei 0,82 Dollar und im Juli 2008 bei 1,60 Dollar. Gestartet war er 1999 mit 1,18 Dollar, 2022 fiel er vorübergehend wieder unter die Parität von einem Dollar.
Muss ich Kursgewinne versteuern?
Auf Fremdwährungskonten ja, wenn zwischen Kauf und Verkauf der Dollar weniger als ein Jahr liegt, als privates Veräußerungsgeschäft mit 1.000 Euro Freigrenze im Jahr. Nach einem Jahr Haltefrist sind Gewinne steuerfrei. Beim Bezahlen auf Reisen spielt das keine Rolle.
Welche Kreditkarte ist für die USA am besten?
Eine ohne Auslandseinsatzentgelt und ohne Gebühr fürs Abheben, meist eine Visa oder Mastercard von Direktbanken oder Kartenanbietern. Hausbankkarten nehmen oft 1,5 bis 2 Prozent je Zahlung und 5 bis 10 Euro je Abhebung.