Betonbedarf-Rechner
Kubikmeter aus den Maßen, dazu Säcke Fertigbeton oder Zement, Kies und Wasser zum Mischen.
Wie viel Beton brauche ich?
Maße, Betonart und Sackgröße.
Beispiel: Bodenplatte 6 × 3 × 0,15 m: 2,70 m³, 227 Säcke à 25 kg
Wie viel Kubikmeter hat der Raum?
Für Heizung, Klima, Luftentfeuchter.
Beispiel: 7,2 × 4,5 × 2,8 m sind 90,72 m³
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So funktioniert der Betonbedarf-Rechner
Der Beton-Rechner rechnet aus Länge, Breite und Höhe das Betonvolumen in Kubikmetern, legt 10 Prozent Reserve drauf und übersetzt das in zwei Einkaufslisten: Als Fertigbeton aus Säcken, 25 oder 40 Kilogramm, mit 2.100 Kilogramm Trockenmischung je Kubikmeter, und zum Selbstmischen mit Zement nach Betonart, C20/25 für Fundamente und Bodenplatten, C25/30 für tragende Teile, Magerbeton für die Sauberkeitsschicht, dazu Sand und Kies, Wasser und das Gewicht des fertigen Betons für Transport und Statik. Der zweite Kasten rechnet das Raumvolumen für andere Zwecke.
Merksatz: Länge mal Breite mal Dicke in Metern sind Kubikmeter, und ein Kubikmeter Beton wiegt 2,4 Tonnen, braucht 300 Kilogramm Zement und 85 Säcke Fertigbeton zu 25 Kilo. Die Eselsbrücke fürs Mischen: Ein Teil Zement, zwei Teile Sand, drei Teile Kies, ein halber Teil Wasser.
Drei Beispiele:
- Bodenplatte 6 × 3 × 0,15 m, C20/25: 2,70 m³, mit Reserve 2,97 m³, 6.480 kg fertig; 227 Säcke à 25 kg oder 810 kg Zement in 33 Säcken, 5.130 kg Sand und Kies, 432 l Wasser.
- Streifenfundament 4 × 0,4 × 0,8 m, C20/25: 1,28 m³, 1,41 m³ mit Reserve, 3.072 kg; 68 Säcke à 40 kg oder 384 kg Zement in 16 Säcken, 2.432 kg Sand und Kies, 205 l Wasser.
- Pfostenfundament 0,4 × 0,4 × 0,8 m, C25/30: 0,13 m³, 11 Säcke à 25 kg, 44 kg Zement; Sauberkeitsschicht 8 × 0,5 × 0,1 m Magerbeton: 0,40 m³, 21 Säcke à 40 kg, 60 kg Zement.
Formeln: Volumen = Länge × Breite × Höhe, Säcke = Volumen × 2.100 kg / Sackgröße, aufgerundet, Zement = Volumen × 300 kg (C20/25), 340 (C25/30), 150 (Magerbeton), Gewicht = Volumen × 2.400 kg. Den Kies für die Mischung und die Schicht darunter rechnet der Kies-Rechner nach Tonnen, den Frostschutz aus Schotter der Schotter-Rechner.
Wissenswertes zum Thema
Betonarten: C20/25, C25/30, Magerbeton und was die Zahlen heißen
Die Bezeichnung nach DIN EN 206 nennt die Druckfestigkeit nach 28 Tagen, C für Concrete, die erste Zahl am Zylinder, die zweite am Würfel in Newton je Quadratmillimeter: C20/25 trägt 25 Newton je Quadratmillimeter am Würfel, das sind 250 Kilogramm je Quadratzentimeter, und reicht für Fundamente, Bodenplatten, Gartenmauern, Terrassen und Pfostenfundamente; C25/30 für tragende Stützen, Decken, Treppen und alles, was ein Statiker vorgibt; C30/37 und höher für Keller mit Wasserdruck und Außenbauteile mit Frost und Tausalz. Magerbeton mit 150 Kilogramm Zement je Kubikmeter, C8/10, ist die Sauberkeitsschicht unter Fundamenten, die Bettung für Randsteine und die Hinterfüllung, nicht tragend und deshalb billig. Dazu kommt die Expositionsklasse, XC1 für trockene Innenräume bis XF4 für Frost mit Tausalz, die den Mindestzementgehalt und den Wasserzementwert vorgibt, bei Außenbauteilen 0,6 oder weniger, und die Konsistenz, F3 weich für Fundamente, F4 sehr weich für Pumpbeton. Selbst gemischt entsteht C20/25 aus etwa 300 Kilogramm Zement CEM II 32,5, 1.900 Kilogramm Sand und Kies 0/16 und 160 Litern Wasser je Kubikmeter, als Volumenverhältnis 1 zu 2 zu 3 mit einem halben Teil Wasser, und die Festigkeit hängt vor allem am Wasser: Zu viel macht den Beton leicht verarbeitbar und schwach, der Wasserzementwert sollte unter 0,6 bleiben, 160 Liter auf 300 Kilogramm sind 0,53. Fertigbeton aus dem Sack ist dieselbe Mischung trocken, 2.100 Kilogramm je Kubikmeter, mit Wasser nach Packungsangabe, und als Estrichbeton, Gartenbeton oder Fundamentbeton etikettiert, alle etwa C20/25. Wie viel Kies 0/16 die Mischung braucht und was die Tonne kostet, rechnet der Kies-Rechner.
Sack, Mischer oder Fahrmischer: Was sich wann lohnt
Die Bodenplatte mit 2,7 Kubikmetern ist der Punkt, an dem die Rechnung kippt: 227 Säcke zu 25 Kilogramm wiegen 5,7 Tonnen, kosten im Baumarkt 5 bis 8 Euro je Sack, 1.100 bis 1.800 Euro, und müssen getragen, gemischt und in zwei Tagen eingebaut werden, während der Fahrmischer mit Transportbeton C20/25 für 120 bis 180 Euro je Kubikmeter plus 100 bis 200 Euro Anfahrt und Mindermengenzuschlag unter 3 Kubikmetern bei 600 bis 900 Euro liegt und in einer Stunde fertig ist; dazu kommt die Pumpe mit 300 bis 500 Euro, wenn der Mischer nicht bis zur Schalung kommt. Selbstmischen mit Zement, Sand und Kies lohnt bei 0,5 bis 2 Kubikmetern, Zement 6 bis 9 Euro je 25-Kilo-Sack, Kies und Sand 30 bis 50 Euro je Tonne, für die Bodenplatte rund 500 Euro Material plus Mischer, aber vier bis sechs Stunden Arbeit zu zweit, und die Qualität schwankt mit jeder Charge. Fertigbeton im Sack ist die Wahl bis 0,5 Kubikmeter, Pfostenfundamente, Randsteine, Reparaturen, 11 Säcke für den Zaunpfosten, und ab 3 Kubikmetern der Fahrmischer ohne Diskussion, zumal er die Expositionsklasse garantiert und einen Lieferschein für den Bauantrag liefert. Die 10 Prozent Reserve des Rechners decken Unebenheiten im Boden, Verschnitt in der Schalung und das, was im Mischer bleibt, und bei Fahrmischerbestellung rundet man auf halbe Kubikmeter auf, 3,0 statt 2,97. Das Gewicht, 6,5 Tonnen für die Platte, zählt für die Decke beim Balkon, die Schubkarre, die 20 Fuhren braucht, und den Anhänger, der den Sack-Berg nicht in einer Fahrt schafft. Was die Schicht unter dem Beton an Schotter oder Kies für den Frostschutz braucht, rechnet der Schotter-Rechner nach Fläche und Dicke.
Einbau, Aushärten, typische Fehler
Beton braucht Vorbereitung: Ein Fundament reicht in Deutschland 80 Zentimeter tief, unter die Frostgrenze, eine Bodenplatte liegt auf 15 bis 20 Zentimetern verdichtetem Schotter mit Folie, Bewehrung aus Matten oder Stahlfasern gehört in jede Platte über 2 Quadratmetern, und die Schalung muss dicht und fest sein, Beton drückt mit 2,4 Tonnen je Kubikmeter. Eingebaut wird in Lagen, verdichtet mit Flaschenrüttler oder Stochern, abgezogen mit der Latte, und dann kommt die Nachbehandlung, die die meisten vergessen: Beton erhärtet durch Wasser, nicht durch Trocknen, und muss sieben Tage feucht gehalten werden, mit Folie oder Sprühnebel, sonst reißt die Oberfläche und die Festigkeit bleibt bei zwei Dritteln. Belastbar ist er nach 24 Stunden zum Begehen, nach 7 Tagen zu 70 Prozent, nach 28 Tagen voll. Der erste Fehler ist zu viel Wasser, der Beton fließt schön und wird nie fest. Der zweite ist Betonieren unter 5 Grad ohne Schutz, das Wasser gefriert und die Hydratation stoppt. Der dritte ist über 30 Grad ohne Abdecken, der Beton trocknet aus. Der vierte ist die fehlende Bewehrung und die fehlende Dehnfuge bei langen Platten, alle 5 bis 6 Meter. Der fünfte ist die Menge, der Fahrmischer kommt einmal, und 0,3 Kubikmeter zu wenig sind der zweite Mischer mit Anfahrt. Der sechste ist das Mischen von Hand im Verhältnis nach Gefühl, die Schaufel Zement und zwei Schaufeln Sand sind kein C20/25. Der siebte ist der Beton ohne Luft bei Frost außen, Luftporenbildner gehören in Außentreppen und Garageneinfahrten. Wie das Volumen bei runden Fundamenten und Säulen aus Radius und Höhe entsteht, rechnet der Volumenrechner.
Ein Stück Geschichte: Vom Pantheon zum Eisenbeton
Die Römer erfanden den Beton: Opus caementicium aus Kalk, Vulkanasche vom Vesuv und Bruchstein, das unter Wasser erhärtete und Hafenmolen, Aquädukte und 126 nach Christus die Kuppel des Pantheons in Rom trug, mit 43 Metern Spannweite bis 1913 die größte Betonkuppel der Welt, oben mit leichtem Bims, unten mit schwerem Travertin; das Rezept ging mit dem Reich verloren, und tausend Jahre lang baute Europa mit Kalkmörtel, der an der Luft langsam und unter Wasser gar nicht fest wurde. John Smeaton fand 1756 beim Bau des Eddystone-Leuchtturms wieder einen hydraulischen Kalk, und Joseph Aspdin, ein Maurer aus Leeds, patentierte 1824 den Portlandzement, benannt nach dem Kalkstein von Portland, dem der Beton ähnelte; in Deutschland begann die Zementproduktion 1855 in Stettin. Der Eisenbeton kam aus dem Garten: Der Pariser Gärtner Joseph Monier ließ 1867 Blumenkübel aus Beton mit Drahtgeflecht patentieren, weil die reinen Betonkübel rissen, und die Ingenieure erkannten, dass Stahl den Zug und Beton den Druck trägt, Gustav Adolf Wayss kaufte 1884 die deutschen Rechte und baute mit Conrad Freytag das erste Betonbauunternehmen; François Hennebique errichtete 1892 das erste Haus ganz aus Stahlbeton. Die Festigkeitsklassen und die 28-Tage-Prüfung stammen aus den preußischen Betonbestimmungen von 1904, die DIN 1045 von 1925 wurde zur Bibel des Betonbaus, 2001 von der europäischen EN 206 abgelöst, die aus B25 den C20/25 machte. Der Transportbeton mit Fahrmischer kam 1913 in Baltimore auf und 1928 nach Deutschland, der Fertigbeton im Sack in den 1960ern mit den Baumärkten. Der Rechner rechnet die Mischung, die die Römer am Vesuv fanden und Monier im Blumenkübel bewehrte.
Praktische Tipps
Messen Sie die Schalung innen und rechnen Sie mit 10 Prozent Reserve. Bestellen Sie ab 3 Kubikmetern den Fahrmischer, bis 0,5 Säcke, dazwischen den Mischer. Nennen Sie dem Betonwerk Festigkeitsklasse, Expositionsklasse und Konsistenz, nicht nur "Beton". Halten Sie den Wasserzementwert unter 0,6. Legen Sie Bewehrung in jede Platte und Fundamente unter die Frostgrenze. Decken Sie frischen Beton sieben Tage ab und halten Sie ihn feucht. Betonieren Sie zwischen 5 und 30 Grad. Und planen Sie das Gewicht für Transport und Untergrund, 2,4 Tonnen je Kubikmeter. Den Estrich, der auf die Bodenplatte kommt, rechnet der Estrich-Rechner mit Dicke und Gewicht.
Häufige Fragen
Wie viel Beton brauche ich für eine Bodenplatte 6 × 3 m?
Bei 15 cm Dicke 2,70 m³, mit 10 Prozent Reserve 2,97 m³, also 3 m³ beim Fahrmischer. Als Sackware 227 Säcke à 25 kg Fertigbeton, zum Selbstmischen 810 kg Zement, 5.130 kg Sand und Kies und 432 l Wasser. Fertig wiegt die Platte 6.480 kg.
Wie viele Säcke Beton pro Kubikmeter?
Etwa 85 Säcke à 25 kg oder 53 Säcke à 40 kg, weil ein Kubikmeter rund 2.100 kg Trockenmischung braucht. Für ein Pfostenfundament 0,4 × 0,4 × 0,8 m mit 0,13 m³ sind das 11 Säcke à 25 kg, für ein Streifenfundament mit 1,28 m³ 68 Säcke à 40 kg.
Wie mische ich Beton selbst?
Für C20/25 je Kubikmeter etwa 300 kg Zement, 1.900 kg Sand und Kies 0/16 und 160 l Wasser, als Volumen 1 Teil Zement, 2 Teile Sand, 3 Teile Kies, ein halber Teil Wasser. Der Wasserzementwert sollte unter 0,6 bleiben; zu viel Wasser macht den Beton weich und schwach.
Was bedeutet C20/25?
Die Druckfestigkeit nach 28 Tagen: 20 N/mm² am Zylinder, 25 am Würfel. C20/25 reicht für Fundamente, Bodenplatten und Gartenmauern, C25/30 für tragende Stützen und Decken, C30/37 für Keller und Frost mit Tausalz. Magerbeton C8/10 mit 150 kg Zement ist nur für Sauberkeitsschichten.
Wie viel wiegt ein Kubikmeter Beton?
Etwa 2.400 kg fertig, die Bodenplatte mit 2,7 m³ also 6.480 kg. Als Trockenmischung 2.100 kg, als Zement, Sand und Kies 2.200 kg plus Wasser. Das Gewicht zählt für Anhänger, Schubkarre, Balkondecke und die Schalung, die dem Druck standhalten muss.
Sack, Mischer oder Fahrmischer?
Bis 0,5 m³ Sackware, 0,5 bis 2 m³ selbst mischen, ab 3 m³ Fahrmischer mit 120 bis 180 € je Kubikmeter plus Anfahrt. Die 2,7-m³-Platte kostet in Säcken 1.100 bis 1.800 €, als Transportbeton 600 bis 900 €, selbst gemischt rund 500 € Material und einen Arbeitstag zu zweit.
Wie lange muss Beton aushärten?
Begehbar nach 24 Stunden, 70 Prozent Festigkeit nach 7 Tagen, voll belastbar nach 28 Tagen. Entscheidend ist die Nachbehandlung: sieben Tage feucht halten und abdecken, weil Beton durch Wasser erhärtet und nicht durch Trocknen. Unter 5 und über 30 Grad braucht er Schutz.
Wie tief muss ein Fundament sein?
Mindestens 80 cm, unter die Frostgrenze, sonst hebt der Frost das Fundament an. Pfostenfundamente für Zäune 60 bis 80 cm, Streifenfundamente für Mauern 80 cm, Bodenplatten auf 15 bis 20 cm verdichtetem Schotter mit Frostschürze am Rand. Bewehrung gehört in jede Platte über 2 m².