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Terrassendielen-Rechner

Dielen, Unterkonstruktion, Schrauben: Der Rechner zählt für Ihre Terrasse alles durch, inklusive Fuge, Verschnitt und Verlegerichtung.

Wie viele Terrassendielen brauche ich?

Terrassenmaß, Dielenbreite, Lieferlänge, Fuge, Richtung, Balkenabstand, Verschnitt und Preis.

Beispiel: 5 × 4 m, Dielen 14,5 cm à 4 m, 6 mm Fuge, 8 % Verschnitt: 37 Dielen = 148 lfm, 9 Balken = 45 lfm Unterkonstruktion, 612 Schrauben

So funktioniert der Terrassendielen-Rechner

Der Terrassendielen-Rechner macht aus den Maßen der Terrasse die Bestellliste: Sie tragen Länge und Breite ein, die Dielenbreite, die Lieferlänge, die Fuge zwischen den Dielen, die Verlegerichtung, den Abstand der Unterkonstruktion, den Verschnitt und den Preis je laufenden Meter, und der Rechner zeigt die Fläche, wie viele Dielen nebeneinander und hintereinander liegen, die Anzahl der Terrassendielen und die laufenden Meter mit Verschnitt, die Kosten, die Zahl und Länge der Balken der Unterkonstruktion, die Terrassenschrauben bei sichtbarer und die Clips bei unsichtbarer Befestigung und die Gummipads oder Stelzlager darunter. Das ist der Rechner für die Holzterrasse aus Lärche oder Douglasie, für WPC-Dielen, für den Vergleich von 3- und 4-Meter-Längen und für die Frage, ob quer oder längs verlegt weniger Verschnitt macht.

Merksatz: Dielen immer quer zur Unterkonstruktion, Unterkonstruktion alle 40 bis 50 Zentimeter, Fuge 5 bis 8 Millimeter bei Holz, und die Stöße liegen auf einem Balken. Die Eselsbrücke: Quadratmeter geteilt durch Dielenbreite in Metern plus 8 Prozent sind die laufenden Meter, 20 Quadratmeter bei 14,5 Zentimetern also rund 150.

Drei Beispiele:

  • Terrasse 5 × 4 m, Dielen 14,5 cm breit à 4 m, 6 mm Fuge, Dielen parallel zur Tiefe: 20 m², 34 Dielen nebeneinander, eine je Reihe, mit 8 Prozent Verschnitt 37 Dielen oder 148 laufende Meter (1.332 € bei 9 €/m), 9 Balken Unterkonstruktion mit zusammen 45 m, 612 Schrauben oder 306 Clips.
  • Terrasse 7 × 3,5 m, Dielen 12 cm à 3 m, längs verlegt, 40 cm Balkenabstand, 10 % Verschnitt: 24,5 m², 28 Reihen à 3 Dielen, 93 Dielen oder 279 laufende Meter (3.906 € bei 14 €/m), 19 Balken mit 67 m, 1.064 Schrauben.
  • Dieselbe Terrasse mit 4-m-Dielen quer: Nur 2 Dielen je Reihe und weniger Stöße, die laufenden Meter bleiben gleich; die Richtung entscheidet über Verschnitt und Optik, nicht über die Menge.

Formeln: Reihen = Breite / (Dielenbreite + Fuge), Dielen = Reihen × Dielen je Reihe × (1 + Verschnitt), Balken = Länge / Balkenabstand + 1, Schrauben = Reihen × Balken × 2. Für Innenräume rechnet der Laminat-Rechner nach derselben Logik, für die Einfassung der Zaun-Rechner.

Wissenswertes zum Thema

Dielen zählen: Breite, Fuge, Richtung, Verschnitt

Die Rechnung beginnt mit der Richtung: Terrassendielen laufen quer zur Unterkonstruktion, und die Unterkonstruktion läuft meist parallel zur Hauswand, so dass die Dielen vom Haus weg zeigen und das Wasser in den Fugen abläuft; wer die Dielen parallel zur Hauswand will, dreht die Unterkonstruktion. Die Zahl der Dielen nebeneinander ergibt sich aus der Breite der Terrasse geteilt durch Dielenbreite plus Fuge, bei 14,5 Zentimetern und 6 Millimetern also 15,1 Zentimeter je Reihe, 34 Reihen auf 5 Metern, und die letzte Diele wird längs geschnitten oder die Fugen werden minimal angepasst, damit es aufgeht. In der Länge kommt es auf die Lieferlänge an: Bei 4 Metern Tiefe und 4-Meter-Dielen gibt es keinen Stoß, bei 3-Meter-Dielen zwei Stücke je Reihe und Verschnitt, bei 5 Metern und 3-Meter-Dielen passen zwei mit einem Meter Rest, der in der nächsten Reihe als Anfangsstück dient, versetzt wie Laminat. Der Verschnitt von 5 bis 10 Prozent deckt Schnittreste, Fehlstellen im Holz und die krumme Diele, die aussortiert wird; bei schrägen Terrassen, Rundungen und Diagonalverlegung sind es 15 Prozent und mehr. Händler verkaufen Holzdielen nach laufenden Metern, WPC oft nach Stück oder Quadratmetern, der Rechner nennt beides.

Unterkonstruktion, Abstand, Befestigung

Die Unterkonstruktion trägt die Terrasse und entscheidet über ihre Lebensdauer: Balken aus demselben Holz wie die Dielen oder aus Aluminium, 45 × 70 Millimeter und stärker, im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern bei Holzdielen ab 25 Millimetern Stärke, 30 bis 40 bei WPC und dünnen Dielen, an den Stößen doppelt oder mit 10 Zentimetern Abstand zwei Balken, damit beide Dielenenden aufliegen. Die Balken liegen nie auf der Erde, sondern auf Gummipads, Betonplatten oder höhenverstellbaren Stelzlagern alle 50 bis 60 Zentimeter, mit Gefälle von 1 bis 2 Prozent vom Haus weg und auf einer Schotter- oder Splittschicht mit Unkrautvlies, damit Wasser abläuft und Luft darunter zirkuliert. Befestigt wird sichtbar mit Edelstahl-Terrassenschrauben, zwei je Kreuzung von Diele und Balken, vorgebohrt bei Hartholz, 30 Millimeter vom Rand, oder unsichtbar mit Clips in Nuten, die gleich die Fuge vorgeben; der Rechner nennt beide Zahlen, und 600 Schrauben für 20 Quadratmeter überraschen die meisten. Terrassenschrauben kosten 15 bis 25 Cent je Stück in Edelstahl A2, bei Eichen- und Tropenholz A4 wegen der Gerbsäure, Clips 30 bis 60 Cent.

Holz, WPC oder Thermoholz: Material und Kosten

Lärche und Douglasie aus Europa sind der Standard, 25 bis 28 Millimeter stark, 12 bis 14,5 Zentimeter breit, 3 bis 5 Meter lang, zu 6 bis 12 Euro je laufenden Meter, mit 10 bis 20 Jahren Haltbarkeit ohne Pflege, die Oberfläche vergraut; Kiefer kesseldruckimprägniert ist billiger und hält 10 bis 15 Jahre, Thermoesche und Thermokiefer sind hitzebehandelt, formstabil und 20 Jahre haltbar, Tropenhölzer wie Bangkirai oder Cumaru halten 25 und mehr, sollten aber FSC-zertifiziert sein und kosten 12 bis 20 Euro je Meter. WPC, Holz-Kunststoff-Verbund, kostet 8 bis 18 Euro je Meter, bleibt farbstabil, splittert nicht, wird aber in der Sonne heiß und braucht engere Balkenabstände und Dehnungsfugen von 3 bis 5 Millimetern je Meter an den Enden. Für die 20-Quadratmeter-Terrasse liegen die Dielen bei 1.000 bis 3.000 Euro, Unterkonstruktion und Befestigung bei 400 bis 800, Stelzlager und Schotterbett bei 200 bis 500, zusammen 80 bis 200 Euro je Quadratmeter in Eigenleistung; der Fachbetrieb rechnet 150 bis 350 Euro je Quadratmeter komplett. Beim Vergleich zählt die Lebensdauer: Eine Lärchenterrasse, die nach 15 Jahren neu gebaut wird, kostet über 30 Jahre mehr als WPC oder Thermoholz, die durchhalten.

Ein Stück Geschichte: Vom Schiffsdeck zur Gartenterrasse

Das Holzdeck stammt vom Schiff: Die Decksplanken aus Teak mit kalfaterten Fugen, die das Wasser ableiten, sind seit dem 17. Jahrhundert das Vorbild für jede Terrasse, und die Fuge zwischen den Dielen, die Laien als Mangel empfinden, hat denselben Zweck wie auf der Fregatte. In den Gärten Europas waren Terrassen bis ins 20. Jahrhundert aus Stein; die Holzterrasse am Haus kam in den 1950er Jahren aus den USA, wo das "deck" am Einfamilienhaus mit druckimprägniertem Holz zum Standard der Vorstadt wurde, und erreichte Deutschland in den 1980er Jahren zuerst mit Bangkirai und Bongossi aus dem Tropenholzhandel. Die Debatte um Regenwälder brachte in den 1990er Jahren Lärche, Douglasie und Robinie nach vorn, Thermoholz wurde in Finnland um 1995 entwickelt, und WPC-Dielen kamen 2000 aus den USA, wo sie heute mehr als die Hälfte der Decks ausmachen. Die unsichtbare Clipbefestigung verbreitete sich ab 2005 mit den profilierten Dielen; die Terrassenschraube aus Edelstahl mit Bohrspitze und Fräsrippen ist eine Entwicklung derselben Zeit. Heute ist die Holzterrasse in Deutschland die häufigste Form des Terrassenbelags nach Betonplatten, und die Materialliste des Rechners ist die, die jeder Baumarkt und jeder Holzhändler für den Preis braucht.

Praktische Tipps

Legen Sie die Dielenrichtung fest, bevor Sie die Unterkonstruktion bauen, und rechnen Sie beide Richtungen durch, der Verschnitt unterscheidet sich. Wählen Sie Lieferlängen, die zur Tiefe passen, 4-Meter-Dielen auf 4 Metern sparen Stöße. Bestellen Sie 8 bis 10 Prozent Verschnitt und ein, zwei Dielen Reserve für spätere Reparaturen. Lassen Sie Holz vor dem Verlegen einige Tage an Ort und Stelle liegen. Halten Sie die Fuge mit Abstandhaltern ein, 6 Millimeter bei frischem, 8 bei trockenem Holz. Streichen Sie die Schnittkanten mit Hirnholzschutz. Und rechnen Sie den Unterbau mit dem Schotter-Rechner, die Fläche krummer Terrassen mit dem Flächenrechner und die Pflasteralternative mit dem Pflaster-Rechner.

Häufige Fragen

Wie viele Terrassendielen brauche ich?

Breite der Terrasse geteilt durch Dielenbreite plus Fuge ergibt die Reihen, mal Dielen je Reihe nach Lieferlänge, plus 5 bis 10 Prozent Verschnitt: Bei 5 × 4 m mit 14,5 cm breiten 4-Meter-Dielen und 6 mm Fuge sind es 34 Reihen, 37 Dielen mit Verschnitt oder 148 laufende Meter. Faustregel: m² / Dielenbreite in m + 8 Prozent.

Wie viel Unterkonstruktion brauche ich für die Terrasse?

Balken quer zu den Dielen alle 40 bis 50 cm bei Holz, 30 bis 40 cm bei WPC, plus einen am Ende: Bei 4 m Tiefe und 50 cm Abstand 9 Balken über 5 m Breite, also 45 laufende Meter, an Dielenstößen doppelt. Darunter Gummipads oder Stelzlager alle 50 bis 60 cm, bei 45 m Balken rund 100 Stück.

Wie viele Schrauben brauche ich für Terrassendielen?

Zwei je Kreuzung von Diele und Balken: 34 Dielen × 9 Balken × 2 = 612 Schrauben für 20 m², rund 30 je Quadratmeter. Edelstahl A2, bei Eiche und Tropenholz A4, 5 × 50 bis 5 × 60 mm, vorbohren bei Hartholz. Bei unsichtbarer Befestigung eine Clip je Kreuzung, hier 306.

Welche Fuge zwischen Terrassendielen?

Holz 5 bis 8 mm, je frischer und breiter die Diele, desto mehr, weil sie quillt und schwindet; WPC 4 bis 6 mm plus Dehnungsfuge an den Enden von 3 bis 5 mm je Meter. Die Fuge lässt Wasser ablaufen und Luft zirkulieren, ohne sie verzieht sich die Terrasse. Der Rechner nimmt die Fuge in die Reihenzahl auf.

Quer oder längs verlegen?

Die Menge bleibt gleich, Verschnitt und Optik ändern sich: Dielen vom Haus weg lassen Wasser ablaufen und strecken die Terrasse optisch, Dielen parallel zur Wand verbreitern sie. Wählen Sie die Lieferlänge nach der Dielenrichtung, 4-Meter-Dielen auf 4 m Tiefe sparen jeden Stoß. Der Rechner rechnet beide Varianten.

Was kostet eine Holzterrasse pro Quadratmeter?

Dielen aus Lärche oder Douglasie 6 bis 12 € je laufenden Meter, also 45 bis 85 € je m², Tropenholz und Thermoholz 85 bis 140 €, WPC 60 bis 130 €; dazu Unterkonstruktion, Schrauben und Lager mit 25 bis 45 € je m². In Eigenleistung 80 bis 200 € je m², vom Fachbetrieb komplett 150 bis 350 €.

Welches Holz ist das beste für die Terrasse?

Lärche und Douglasie als Standard mit 10 bis 20 Jahren, Thermoesche formstabil mit 20 Jahren, Robinie als härtestes heimisches Holz mit 25, Tropenhölzer wie Cumaru und Bangkirai mit FSC-Siegel ebenfalls 25 Jahre und mehr. Alle vergrauen ohne Öl. WPC hält farbstabil 20 bis 30 Jahre, wird aber in der Sonne heiß.

Wie viel Abstand braucht die Unterkonstruktion zum Boden?

Mindestens 2 bis 3 cm Luft unter den Balken auf Gummipads oder Stelzlagern, nie direkt auf Erde oder Beton, darunter Schotter oder Splitt mit Unkrautvlies und 1 bis 2 Prozent Gefälle vom Haus weg. Die Dielen liegen so 10 bis 15 cm über dem Boden und bleiben von unten trocken, das verdoppelt die Lebensdauer.

Stand: Oktober 2026Geprüft von: Redaktion rechner24.net Quellen: Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz): Merkblatt Terrassendielen, Verlegung und Unterkonstruktion, DIN 68800-3: Holzschutz, vorbeugender Schutz mit Holzschutzmitteln, Gebrauchsklassen, Fachregeln des Zimmererhandwerks 02: Balkone und Terrassen, Herstellerangaben für WPC-Dielen: Unterkonstruktionsabstand, Dehnungsfugen, Clipsysteme